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30 Fakten

30 spannende Fakten über Biologie

Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.

Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.

Alles gewusst? Beweis es.

Quiz mit 30 Fragen spielen
1

Was bedeutet das altgriechische Wort bíos, von dem sich Biologie ableitet?

Historisch hieß das Fach auch Lebenskunde; heute sind daneben Bezeichnungen wie Biowissenschaften oder Life Sciences gebräuchlich.

2

Wo befindet sich in den Zellen von Eukaryoten der Großteil der DNA?

Ein kleiner Teil liegt als mitochondriale DNA vor; Pflanzen und Algen tragen zusätzlich DNA in ihren Chloroplasten.

3

Was bilden Lebensgemeinschaft (Biozönose) und Lebensraum (Biotop) zusammen?

Die Lebewesen darin können sich positiv (Symbiose), negativ (Fressfeinde, Parasitismus) oder gar nicht beeinflussen.

4

Welche vier Nukleinbasen kommen in der DNA vor?

Jedes Nukleotid besteht außerdem aus einem Phosphatrest und einem Zucker; die Basen werden oft mit A, T, G und C abgekürzt.

5

Aus wie vielen aufeinanderfolgenden Basen besteht ein Codon?

Jedem Basentriplett ist eine bestimmte Aminosäure zugeordnet; am Ribosom wird die Basensequenz mithilfe von tRNA in ein Polypeptid übersetzt.

6

Welcher Zucker ist Bestandteil jedes DNA-Nukleotids?

Dem Zucker fehlt im Vergleich zur Ribose eine Hydroxygruppe an der 2'-Position – daher die Vorsilbe im Namen der Nukleinsäure.

7

Wer entdeckte 1683 mit dem Mikroskop Bakterien, Einzeller, Blutzellen und Spermien?

Die Mikrobiologie erforscht bis heute Lebewesen, die als Individuen nicht mit bloßem Auge erkennbar sind – einschließlich Mikroalgen und Viren.

8

Wie heißt die Individualentwicklung eines Organismus von der Zeugung bis zum Tod?

Nach Ernst Haeckel lässt sich Entwicklung auf zwei Zeitebenen betrachten; die Phylogenese beschreibt die Entwicklung einer Art über Generationen.

9

Welcher Naturphilosoph sah um 600 v. Chr. das Wasser als Urgrund aller Dinge an?

Von der Antike bis ins Mittelalter beruhte die Biologie hauptsächlich auf Naturbeobachtung, nicht auf Experimenten.

10

Welcher Forscher beschrieb 1665 Zellen im Korkgewebe?

Das Mikroskop eröffnete im 16. und 17. Jahrhundert Einblicke in eine bis dahin nahezu unsichtbare Welt.

11

Wann schloss das Humangenomprojekt die Sequenzierung des menschlichen Erbguts ab?

Das Projekt hatte 1990 begonnen und war nur mit Hilfe der Bioinformatik möglich, einer jungen Disziplin zwischen Biologie und Informatik.

12

In welcher Form liegt die DNA bei Bakterien und Archaeen meist vor?

Die ringförmigen Moleküle heißen je nach Länge Bakterienchromosom oder Plasmid und werden zu „Supercoils“ aufgewickelt, die einer Telefonschnur ähneln.

13

Mit welchem Werk begründete Carl von Linné 1758 die bis heute gültige Taxonomie?

Die biologische Taxonomie ordnet alle Lebewesen auf Grundlage ihrer stammesgeschichtlichen Entwicklung in ein Schema ein.

14

Woraus wurde das Lab zur Käseherstellung früher extrahiert?

Heute wird das Lab mikrobiell erzeugt – wie auch Insulin und viele Antibiotika aus genetisch veränderten Mikroorganismen stammen.

15

Wer begründete 1839 gemeinsam mit Matthias Jacob Schleiden die Zelltheorie?

Seine tierische Zellenlehre gab der Medizin im 19. Jahrhundert eine neue biologische Grundlage.

16

Wer erfand 1983 die Polymerase-Kettenreaktion (PCR)?

Seither lassen sich DNA-Moleküle im Labor millionenfach vervielfältigen.

17

Was beschreiben die 1925 aufgestellten Lotka-Volterra-Gleichungen?

Mit diesen Gleichungen begann das Zeitalter der mathematischen Biologie, die seit den 1920er Jahren als Zweig der Theoretischen Biologie entstand.

18

Was galt vor Oswald Averys Nachweis von 1944 als vermuteter Träger der Erbinformation?

Avery zeigte, dass stattdessen die DNA die Erbinformation trägt; 1953 folgte die Doppelhelixstruktur von Watson und Crick.

19

Welcher Schweizer Arzt entdeckte 1869 in Leukozyten eine Substanz, die er „Nuklein“ nannte?

Das Ausgangsmaterial war ein Extrakt aus Eiter; die Entdeckung gelang in einem Labor im Tübinger Schloss.

20

Welche lange nicht anerkannte Entdeckung veröffentlichte Barbara McClintock 1950?

Diese Transposons bilden heute die Grundlage gentechnologischer Verfahren.

21

An welchem Tag gelang James Watson und Francis Crick die Entschlüsselung der DNA-Struktur?

Crick arbeitete in Cambridge gerade erfolglos an einer Promotion über die Kristallstruktur des Hämoglobins, als er 1951 Watson traf.

22

In welchem Jahr wurden die Mendelschen Regeln von der Wissenschaft rezipiert und bestätigt?

Gregor Mendels erste Veröffentlichung über Versuche mit Pflanzenhybriden stammte bereits von 1866.

23

Wie viele Bände umfasst die „Naturalis historia“ von Plinius dem Älteren?

Das Werk aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. behandelt Botanik und Zoologie; schon 350 v. Chr. hatte Aristoteles diverse Schriften zur Zoologie verfasst.

24

Was wies Hermann Joseph Muller 1927 als Ursache von Mutationen nach?

In derselben Ära stellte Jakob Johann von Uexküll 1909 seine Umwelttheorie auf, und Hans Spemann erforschte ab 1921 den Organisatoreffekt.

25

Mit welchem Phagen belegten Alfred Hershey und Martha Chase 1952 die DNA als Erbträger?

Der Versuch stützte Oswald Averys Interpretation, dass die Transformation von Bakterien auf der Übertragung von DNA beruht.

26

Wer führte 1888 die Bezeichnung „Chromosomen“ ein?

Neun Jahre zuvor hatte Walther Flemming die indirekte Kernteilung in einer Gesamtdarstellung beschrieben.

27

Wem gelang 1935 der erste eindeutige Nachweis eines Virus?

Nur wenige Jahre später, 1938, hielt mit Helmut Ruska die Übermikroskopie Einzug in Medizin und Biologie.

28

Von welchem griechischen Wort leitete Albrecht Kossel 1885 den Namen Adenin ab?

Die stickstoffreiche Base mit der Summenformel C5H5N5 war aus Rinder-Bauchspeicheldrüse isoliert worden.

29

Wer definierte 1802 neben Jean-Baptiste Lamarck als Erster den Begriff „Biologie“?

Sein Werk hieß „Biologie oder Philosophie der lebenden Natur“; das Wort selbst hatte Theodor Gustav August Roose schon 1797 verwendet.

30

Welcher litauischstämmige Biochemiker schlug eine kettenartige Struktur der Nukleinsäure vor?

1929 identifizierte er zusammen mit dem russischen Physiologen Efim London den Zuckeranteil der „tierischen Nukleinsäure“.

Kennst du dich mit Biologie aus?

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30 Fakten über Biologie, die du noch nicht kanntest