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30 Fakten

30 spannende Fakten über Chamäleons

Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.

Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.

Alles gewusst? Beweis es.

Quiz mit 30 Fragen spielen
1

Auf welche Insel sind mehr als 40 % aller bekannten Chamäleonarten beschränkt?

Die Insel wird häufig auch als evolutionäre Wiege der Familie diskutiert; fossile Nachweise, die das belegen könnten, fehlen jedoch.

2

Wozu dient der Farbwechsel der Chamäleons vor allem?

Balzbereitschaft etwa wird oft von auffälligeren Farben und Mustern begleitet. Auch Temperatur, Tageszeit und Luftfeuchtigkeit beeinflussen die Färbung.

3

Was bedeutet der altgriechische Name „chamailéōn“ wörtlich übersetzt?

Mit Raubkatzen haben die Tiere nichts zu tun: Sie bilden eine Familie der Leguanartigen innerhalb der Schuppenkriechtiere.

4

Wodurch drohen die meisten Chamäleons einem möglichen Feind?

Einige Arten wie das Jemenchamäleon geben dabei sogar gut hörbare Zischlaute von sich. Aktiv verteidigen sich die Tiere dagegen nicht.

5

Warum müssen sich Chamäleons ihr Leben lang regelmäßig häuten?

Die starre, verhornte Oberhaut wächst nicht mit. Kurz vor dem Abstreifen wirkt sie heller und trüber, und die Tiere reiben sich an Ästen.

6

Welcher Sinn ist bei Chamäleons relativ schlecht entwickelt?

Eine Ausnahme ist das zum Bodenbewohner gewordene Chamaeleo namaquensis, das deutlich feiner hört als andere Arten.

7

In welchen Situationen wechseln Chamäleons ihre Farbe am schnellsten?

Wie rasch der Wechsel abläuft, hängt von der Art ab. Einige Arten haben nur ein sehr kleines Farbspektrum oder wechseln ihre Farbe gar nicht.

8

Mit wie vielen Zehen ist jeder Fuß eines Chamäleons ausgestattet?

Die Zehen sind zu zwei Gruppen verwachsen, die sich wie eine Zange gegenüberstehen – an den Hinterfüßen genau umgekehrt wie an den Vorderfüßen.

9

Was blähen Chamäleons auf, um einen Sturz aus größerer Höhe abzufangen?

Aufblähen können sich die Tiere auch, um ihre Körperform zu verändern – das macht es schwierig, einige Arten genau zu bestimmen.

10

Welches Merkmal hinten am Kopf teilen alle Chamäleons?

Bei einigen Arten ragt er bis zu 8 cm auf, bei anderen ist er kaum sichtbar. Er verändert den Umriss, sodass das Tier eher einem Pflanzenteil ähnelt.

11

Unter welches internationale Abkommen fallen nahezu alle Chamäleons?

Die Tiere sind in ihrem natürlichen Lebensraum fast durchweg gefährdet; ihre Haltung ist deshalb meldepflichtig.

12

Als was benutzen manche Chamäleons ihre Zunge, wenn sie sie an nasse Äste oder Blätter legen?

Das Nass läuft an der Zunge herunter direkt ins Maul. Andere Arten lecken die Tropfen einfach von den Blättern.

13

Welche Farbe nehmen Chamäleons bei zu hoher Sonneneinstrahlung durch Melanine an?

Die Melanine absorbieren UV-Strahlung. Bei Hitze werden die Tiere dagegen hell, um Licht zu reflektieren, bei Kälte dunkel, um Energie aufzunehmen.

14

Wie nennt man die Nachahmung der Umgebung zur Tarnung, die alle Chamäleonarten nutzen?

Echte Chamäleons imitieren häufig Laub an Bäumen, Stummelschwanzchamäleons eher trockenes, am Boden liegendes Laub. In beiden Gruppen verbreitet ist das Nachahmen von Geäst.

15

Welche spezielle Drüse besitzen einige Chamäleons wie Chamaeleo namaquensis?

Über sie scheiden die Tiere an der Nase überschüssiges, wasserbindendes Salz aus und kommen so in Trockengebieten länger ohne Flüssigkeit aus.

16

Wie heißt das Abwerfen des Schwanzes, das Chamäleons anders als andere Echsen nicht können?

Echte Chamäleons brauchen ihren Greifschwanz zum Klettern. Bei Stummelschwanzchamäleons ist er relativ unbeweglich und stützt nur ab.

17

Wie lautet der Fachbegriff für die Farbzellen unter der Oberhaut der Chamäleons?

Die Zellen liegen in Schichten übereinander. Ihre pigmenthaltigen Organellen werden ausgebreitet oder zusammengeballt – so ändert sich der Farbeindruck rasch.

18

Wie groß ist der tote Winkel, der beim Chamäleon nur einen Teil des Rückens umfasst?

Fast die gesamte Umgebung bleibt im Blick, weil die weit herausstehenden Augen das Sichtfeld erheblich vergrößern.

19

Wie viel Mal zäher als der Speichel des Menschen ist der Speichel der Chamäleons?

Damit halten die Tiere sogar Beute fest, die ein Drittel ihres eigenen Körpergewichts wiegt.

20

Über welches Organ riechen Chamäleons, sofern sie diesen Sinn überhaupt nutzen?

Die Nase selbst hat bei den Tieren nur eine Atemfunktion.

21

Welche Echsengruppe gilt als nächste Verwandte der Chamäleons?

Die beiden Linien könnten sich schon zu Beginn der Oberen Kreidezeit getrennt haben, also vor fast 100 Millionen Jahren.

22

Mit welchem Gerät ist der Effekt von Lidloch und Pupille im Chamäleonauge vergleichbar?

Der Effekt erhöht die Schärfentiefe. So erkennt das Tier mögliche Feinde rasch und kann Schutz im Blattwerk suchen.

23

Wie heißt die Schreckstarre, bei der sich ein Chamäleon tot stellt?

Wird das erstarrte Tier berührt, lässt es sich fallen und dreht sich dabei auf den Bauch, um dem Angreifer die unempfindlichste Körperpartie zu zeigen.

24

Wie ist der Sehnerv der Chamäleons aufgewickelt, damit er sich flexibel dehnen kann?

Für die ungewöhnliche Beweglichkeit der Augen sorgt ein komplexer Muskelapparat – in dieser Ausprägung gibt es sie nur bei Chamäleons.

25

Welchem Gegenstand gleicht der Rückenkamm von Trioceros cristatus in seiner Form?

Bei anderen Arten bilden Kegelschuppen oder Stacheln den Kamm. Schuppenkämme gibt es auch an Kehle und Bauch.

26

Wo lebte Chamaeleo caroliquarti, das früheste fossil nachgewiesene Chamäleon?

Die Art ist 26 Millionen Jahre alt und lässt sich bereits in die heute noch existierende Gattung Chamaeleo einordnen.

27

Wie viele Hörner bildet die Unterart Trioceros quadricornis gracilior höchstens aus?

Das bekannte Trioceros johnstoni besitzt dagegen nur drei oder weniger. An Anzahl und Form der Hörner lassen sich solche Arten leicht unterscheiden.

28

Wie lang werden die Männchen des Dreihornchamäleons?

Sie tragen einen niedrigen Rückenkamm und drei Hörner: eines direkt auf der Schnauzenspitze, die beiden anderen zwischen den Augen.

29

Was lagert sich auf den Zapfen der Chamäleon-Netzhaut an und schwächt den Lichteinfall ab?

Dieser natürliche Sichtschutz schont angrenzende Sehnerven. Die Zapfen selbst sind ein Zeichen für Tagaktivität und Farbensehen.

30

Welcher kristalline Farbstoff der Chamäleonhaut bricht Licht und erzeugt irisierende Effekte?

Er steckt in den Guanophoren der untersten Hautschichten. Bei Chamäleons bilden diese Zellen charakteristischerweise zwei Lagen.

Kennst du dich mit Chamäleons aus?

Teste diese Fakten im interaktiven Quiz.

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30 Fakten über Chamäleons, die du noch nicht kanntest