30 spannende Fakten über ENIAC – der Röhrenrechner von 1946
Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.
Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Alles gewusst? Beweis es.
Quiz mit 30 Fragen spielenWofür steht die Abkürzung ENIAC?
Der Rechner zählt zu den ersten elektronischen Maschinen, die turingmächtig waren, also im Prinzip jede berechenbare Aufgabe lösen konnten.
Für welche Aufgabe nutzte die US-Armee den ENIAC?
Solche Tabellen gaben Artilleristen an, wie ein Geschütz für eine bestimmte Entfernung einzustellen war; zuvor rechneten Menschen sie mühsam von Hand aus.
Wie wurde der ENIAC programmiert?
Für jedes neue Programm musste die Anlage umgesteckt werden, was Stunden oder Tage dauern konnte.
Was geschah, wenn beim ENIAC eine einzige Röhre ausfiel?
Die Fehleranfälligkeit der Elektronenröhren war eines der größten Probleme bei der Entwicklung der Maschine.
Wie schwer war die komplette ENIAC-Anlage?
Die Anlage war in U-Form aufgebaut und beanspruchte eine Fläche von 30,5 m × 0,9 m, also rund 27,9 m².
Auf welcher Technik basierte Konrad Zuses Z3 von 1941 noch?
Die Z3 hatte zwar eine modernere Architektur, doch der ENIAC erreichte mit seiner Röhrentechnik eine deutlich höhere Rechenleistung.
In welchem Zahlensystem stellte der ENIAC seine Zahlen dar?
Damit folgte er dem ASCC, der zwischen 1939 und 1944 erbaut wurde und später unter dem Namen „Mark I“ bekannt war.
An welchem Tag wurde der ENIAC der Öffentlichkeit vorgestellt?
Die Entwicklung an der University of Pennsylvania hatte bereits 1942 im Auftrag der US-Armee begonnen; einen Tag nach der Vorstellung ging die Anlage in Betrieb.
Welche Konsequenz zog man beim ENIAC aus den vielen Röhrenausfällen beim Starten und Stoppen der Anlage?
Die Ausfallzeit der Maschine sank dadurch auf wenige Stunden pro Woche – für einen Röhrenrechner dieser Größe ein bemerkenswerter Wert.
Wozu dienten die eigens in den ENIAC eingebauten Diagnoseprogramme?
So ließen sich die Kosten der unvermeidlichen Ausfälle gering halten: Die Techniker wussten schneller, welches Bauteil zu tauschen war.
Was war der britische Colossus von 1943?
Wie der Colossus nutzte auch der ENIAC Elektronenröhren, um Zahlen darzustellen, und elektrische Pulse, um sie zu übertragen.
Nach wessen Ideen wurde der ENIAC 1948 zu einem Computer mit Befehlsspeicher umgebaut?
Der Umbau kostete Rechenleistung, sparte aber so viel Zeit beim Umprogrammieren, dass unter dem Strich ein Gewinn blieb.
Welche Rechenoperation beherrschte der ENIAC neben den vier Grundrechenarten?
Für Division und Wurzelziehen gab es eine eigene Komponente, den Divider/Square-Rooter, der ähnlich wie der Multiplikator aufgebaut war.
Wie viele Elektronenröhren enthielt der ENIAC?
Dazu kamen 7.200 Dioden, 1.500 Relais, 70.000 Widerstände und 10.000 Kondensatoren – ein riesiger Ersatzteilbedarf für die Techniker.
Welcher architektonische Nachteil des ENIAC zwang dazu, ihn für jedes Programm neu zu verkabeln?
Schon die Z1, die Z3 und der Mark I lasen ihre Befehle von einem Lochstreifen und waren in diesem Punkt moderner.
Auf wen ging nach dem Patentstreit der Ruhm für die Erfindung des ersten elektronischen Rechners über?
Bis zum Urteil hatten sich Mauchly und Eckert diese Ehre geteilt; das Gericht sah den ENIAC als von einem älteren Entwurf abgeleitet an.
Wie lange brauchte der ENIAC für eine Addition?
Eine Multiplikation dauerte bis zu 2,8 ms, eine Division bis zu 24 ms, und eine Quadratwurzel beanspruchte mehr als 300 ms.
Aus wie vielen parallel arbeitenden Komponenten bestand der ENIAC?
Jede dieser Einheiten war 60 cm breit, 270 cm hoch und 70 cm tief, also etwa so groß wie ein Kleiderschrank.
Mit ungefähr welchem Anteil ihrer Nennleistung wurden die Röhren des ENIAC betrieben?
Man baute absichtlich stärkere Röhren ein, als eigentlich nötig gewesen wären, und fuhr sie dann weit unter ihrer Belastungsgrenze.
Wie viele Akkumulatoren besaß der ENIAC?
Jeder von ihnen schaffte eine Addition oder Subtraktion in einem Additionszyklus, dem Grundtakt der ganzen Maschine.
In welchem Jahr besuchte Mauchly Atanasoff und studierte dabei dessen Rechner ABC?
Weil Mauchly bei diesem Besuch zahlreiche Konzepte übernahm, stufte das Gericht den ENIAC später als abgeleitetes Werk ein.
Wie erreichte der ENIAC Rechnungen mit doppelter Genauigkeit?
Der Akkumulator war die grundlegende Komponente der Maschine; ein einzelner speicherte eine vorzeichenbehaftete Dezimalzahl mit zehn Stellen.
In welchem Zustand befanden sich die Flipflops des ENIAC unmittelbar nach dem Einschalten?
Erst ein spezielles Programm der Initiating Unit brachte die Schaltungen in einen definierten Zustand und setzte etwa die Akkumulatoren auf 0.
Welche Einheit des ENIAC diente als Taktgeber für die übrigen Komponenten?
Die Steuerpulse liefen über statische Kabel; für die Fehlersuche ließ sich der Taktgeber in einen Schritt-für-Schritt-Modus schalten.
Wie viel Leistung nahm der ENIAC allein für die Heizung seiner Röhren auf?
Weitere 40 kW gingen in die Röhrenströme und 20 kW in die Lüfter; die Anoden- und Schirmgitterleistung blieb auf ein Viertel des Maximums begrenzt.
Welche Komponente des ENIAC erlaubte rekursive Programmierung?
Davon gab es zwei Exemplare; ohne sie ließen sich komplexe Berechnungen nicht sinnvoll aus den fest verkabelten Einzelschritten zusammensetzen.
Auf welchen Bruchteil sank die Rechenleistung des ENIAC nach dem Umbau zum Rechner mit Befehlsspeicher?
Dafür schrumpfte die Dauer des Umprogrammierens so stark, dass die Maschine insgesamt mehr Arbeit erledigte als zuvor.
Auf wie vielen Akkumulatoren lief das Unterprogramm eines ENIAC-Multiplikators?
Jeder Multiplikator implementierte eine Multiplikationstabelle, nach der das Unterprogramm gesteuert wurde; die Maschine hatte drei davon.
Wo verliefen beim ENIAC die Kabel für Programmimpulse?
Die Zahlenpulse nahmen den anderen Weg: Sie liefen über die Digit Trays, die in Kopfhöhe montiert waren.
Wie viele zehnstellige Dezimalzahlen speicherte jede Function Table des ENIAC?
Nur sechs Stellen jeder Zahl ließen sich individuell einstellen; der Zugriff dauerte fünf Additionszyklen.
Kennst du dich mit ENIAC – der Röhrenrechner von 1946 aus?
Teste diese Fakten im interaktiven Quiz.
Quiz mit 30 Fragen spielen