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30 Fakten

30 spannende Fakten über Ernährung und Vitamine

Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.

Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.

Alles gewusst? Beweis es.

Quiz mit 30 Fragen spielen
1

Welches Beuteltier kann sich nur von einigen wenigen Eukalyptus-Arten ernähren?

Solche Nahrungsspezialisten mit wenigen Futterarten heißen oligophag, vom griechischen Wort oligos für ‚wenig‘. Auch manche Schmetterlingsraupen gehören dazu.

2

Welche Schlange steht beispielhaft für die „Schlinger“, die ihre Beute im Ganzen verschlucken?

Das Gegenstück sind die Kauer, etwa Raubtiere, die ihre Beute in kleinere Stücke zerteilen, bevor sie sie aufnehmen.

3

Zu welchem Jägertyp gehören Wolf und Gepard?

Diese Jäger verfolgen ihre Beute zuweilen über weite Strecken und lange Zeit. Der Begriff „Raubtiere“ für Jäger allgemein gilt in der Fachsprache als veraltet.

4

Warum gilt die Beziehung zwischen Bienen und ihren Wirtspflanzen als Symbiose?

Bienen und Hummeln sind technisch gesehen Pflanzensaftsauger wie Zikaden oder Pflanzenläuse, schädigen ihre Wirte aber nicht und werden deshalb nicht als Parasiten eingestuft.

5

Welche Ameisen legen in ihrem Bau Pilzgärten an?

Als Substrat dienen geerntete und vorgekaute Blattstücke. Das Myzel der gezüchteten Pilze ist die einzige Nahrung dieser Ameisen.

6

Welcher Endoparasit nimmt seine Nährstoffe über die gesamte Körperoberfläche auf?

Organismen mit dieser Strategie heißen Resorbierer. Blutegel und Zecken gehören dagegen zu den Saugern, die lebenden Wirten gelöste Nährstoffe entziehen.

7

Welche Pflanzengruppe lebt in Symbiose mit Knöllchenbakterien?

Die Bakterien wandeln Luftstickstoff in Nitrat um. Weil sie in kleinen Wucherungen der Wurzel leben, gilt die Lebensgemeinschaft als Endosymbiose.

8

Welcher Ernährungstyp entnimmt dem Wasser meist festsitzend Plankton und Bakterien?

Zu dieser Gruppe zählen Manteltiere, Muscheln und Bartenwale, aber auch Enten und Flamingos. Strudler erzeugen den nötigen Wasserstrom mit Geißeln, Cilien oder Tentakeln selbst.

9

Wie heißt der im Kropf vorverdaute Nahrungsbrei, den Tauben an ihre Jungen weitergeben?

Die Weitergabe von Nahrung von Tier zu Tier heißt Trophallaxis. Fischlarven werden dagegen zunächst aus einem Dottersack versorgt.

10

Wie nennt man Lebewesen, die von einer einzigen Tier- oder Pflanzenart als Nahrung abhängen?

Die Vorsilbe stammt vom griechischen monos für ‚allein‘. Typische Vertreter sind manche Parasiten, die auf genau einen Wirt festgelegt sind.

11

Welcher Fisch wartet als Lauerjäger in einem Versteck, bis Beute in Reichweite kommt?

Der Bussard lauert stattdessen von einem Ansitz aus. Manche Lauerjäger wie der Anglerfisch oder der Seeteufel können ihre Beute sogar aktiv anlocken.

12

Für wie viele organische Verbindungen gilt beim Menschen die Definition eines Vitamins?

Nur zwei davon kann der Körper unter bestimmten Umständen selbst bilden: Cholecalciferol bei ausreichend Sonne und Niacin aus einer Aminosäure.

13

Welches Insekt fängt seine Beute mit einer Fallgrube?

Es zählt zu den Fallenstellern, ebenso wie Webspinnen, die ihre Beute mit Netzen fangen.

14

Welcher Fisch gilt wie Schwein und Ente als pantophag, frisst also alles Genießbare?

Pantophag leitet sich vom griechischen pantós für ‚alles‘ ab. Polyphage Tiere wie Paarhufer bleiben dagegen meist bei einem Nahrungstyp, akzeptieren aber viele Arten davon.

15

Welcher polnische Biochemiker prägte 1912 den Begriff „Vitamin“?

Der Name verbindet lateinisch vita für Leben mit „Amin“, weil der Forscher annahm, alle lebensnotwendigen Stoffe enthielten eine NH2-Gruppe – was sich später als falsch erwies.

16

Welche Pflanze ist ein Vollparasit, der keine Photosynthese betreiben kann?

Vollparasiten sind wegen des fehlenden Chlorophylls nicht grün. Misteln sind nur Halbparasiten: Sie betreiben selbst Photosynthese, entnehmen dem Wirt aber Wasser und Nährsalze.

17

Wie werden die Spitzenprädatoren am Ende einer Nahrungshierarchie auch genannt?

Am Anfang stehen Konsumenten erster Ordnung, die sich direkt von den Produzenten ernähren; Konsumenten zweiter Ordnung fressen wiederum diese.

18

Welche Tiere weiden Korallen so ab, dass diese vollständig absterben?

Echte Weidegänger wie Huftiere, Murmeltiere, Riesenkängurus und Gänse fressen ihre Futterpflanzen nur so weit ab, dass sie wieder nachwachsen können.

19

Aus welcher Aminosäure kann der menschliche Körper Niacin selbst herstellen?

Deshalb richtet sich der nötige Niacinbedarf nach der Menge des zugeführten Proteins und damit nach den Ernährungsgewohnheiten.

20

Welcher Borkenkäfer wird als typischer Substratfresser genannt?

Substratfresser nehmen das sie umgebende Material auf und ziehen die Nährstoffe erst im Verdauungstrakt heraus. Auch Regenwurm und Mistkäfer arbeiten so.

21

Welche Tiere können im Gegensatz zu fast allen anderen β-Carotin nicht in Retinol umwandeln?

Retinol ist Vitamin A1. Diese Tiere müssen es deshalb direkt über tierische Nahrung aufnehmen, statt es aus der Vorstufe zu bilden.

22

Von welchem lateinischen Verb stammt das Suffix „-vore“ wie in Herbivore ab?

Das Wort bedeutet ‚verschlingen‘. Das griechische Gegenstück „-phage“ geht auf phageín zurück, das schlicht ‚essen‘ heißt.

23

Wie heißen die Wüstenameisen, die als lebende Speicher Nektar in ihren Mägen aufbewahren?

Diese Tiere warten in speziellen Kammern, bis Arbeiterinnen sie aufsuchen, und geben dann einen Teil ihres Mageninhalts weiter.

24

Wie bezeichnet die Ökologie das Gesamtnährstoffangebot eines Ökosystems?

Die Autökologie untersucht, welche Ansprüche ein Lebewesen an seine Umwelt stellt; die Populationsökologie fragt nach den Folgen für die Entwicklung einer Population.

25

Welcher Vogel lagert überschüssige Beute an Orten, die für Konkurrenten unzugänglich sind?

Er zählt damit zu den Sammlern. Das Eichhörnchen verfolgt die andere Variante dieser Strategie und legt einen Nahrungsvorrat für den Winter an.

26

Welcher Einzeller kann bei Lichtmangel von autotropher zu heterotropher Ernährung wechseln?

Solche Organismen nennt man mixotroph oder amphitroph. Pflanzen sind dagegen in der Regel rein autotroph und decken ihren Bedarf über die Photosynthese.

27

Wie heißt die Beziehung, bei der Art A sich von Art B ernährt und B dadurch geschädigt wird?

Bei Pro-, Para- und Metabiose liefert eine Art der anderen Nahrung und steigert so deren Leistungsfähigkeit. Hat eine Art keinen Einfluss auf die andere, spricht man von Abiose.

28

Wie heißen die Saugfortsätze, mit denen Vollparasiten den Assimilatstrom ihrer Wirte anzapfen?

Über diese Fortsätze leiten die Parasiten einen Teil der Zuckerlösung ab, die die Wirtspflanze durch Photosynthese erzeugt hat.

29

Welches Enzym fehlt dem Menschen, sodass er Vitamin C nicht selbst herstellen kann?

Dasselbe Enzym fehlt auch Meerschweinchen, allen Echten Knochenfischen und einigen Fledertieren. Für die meisten anderen Tiere ist Vitamin C deshalb kein Vitamin, sondern ein Metabolit.

30

Welcher russische Arzt fütterte 1881 Mäuse mit einer künstlichen Milch-Mischung?

Die Mäuse starben trotz Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten und Salzen. Der Forscher folgerte, dass Milch zusätzlich geringe Mengen lebenswichtiger Substanzen enthalten muss.

Kennst du dich mit Ernährung und Vitamine aus?

Teste diese Fakten im interaktiven Quiz.

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30 Fakten über Ernährung und Vitamine