30 spannende Fakten über Informatik
Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.
Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Alles gewusst? Beweis es.
Quiz mit 30 Fragen spielenMit welchem Heimcomputer öffnete Commodore 1982 den Massenmarkt?
Transistor- und Mikroprozessortechnik hatten Computer zuvor immer leistungsfähiger und preisgünstiger gemacht.
Wie heißt das unentscheidbare Problem, ob ein Programm jemals zu einem Ergebnis kommt?
Entscheidbar ist dagegen zum Beispiel, ob ein Text ein syntaktisch korrektes Programm ist.
Welche Sprache von 1957 gilt als erste höhere Programmiersprache?
Der Name steht für „FORmula TRANslation“, also Formelübersetzung; Lisp (1959) steht dagegen für „LISt Processing“.
Welcher Zuse-Rechner gilt als weltweit erster frei programmierbarer Digitalrechner?
Die Maschine von 1941 arbeitete mit elektromechanischen Relais und trennte bereits Befehls- und Datenspeicher sowie das Ein-/Ausgabepult.
Mit wie viel Preisgeld hat das Clay Mathematics Institute die Frage „P = NP?“ ausgeschrieben?
Wenn P nicht gleich NP ist, lassen sich NP-vollständige Probleme nicht effizient lösen – die größte offene Frage der Komplexitätstheorie.
Wer konstruierte 1641 eine mechanische Rechenmaschine für Additionen und Subtraktionen?
Die Maschine beherrschte auch Überträge; zuvor leisteten Abakus und später der Rechenschieber als einfache Rechengeräte unschätzbare Dienste.
Welche Entschlüsselungsmaschine entstand unter maßgeblicher Leitung von Thomas Flowers?
Gebaut wurde sie 1943 in der Post Office Research Station in Dollis Hill, um die Lorenz-Schlüsselmaschine zu knacken.
In welchem Land werteten Holleriths Lochkarten-Zählmaschinen 1890 eine Volkszählung aus?
Hollerith setzte ab 1886 die Lochkarten-Idee um, die Charles Babbage schon ab 1838 zur Steuerung von Rechenoperationen angestrebt hatte.
Wer stellte im 17. Jahrhundert eine Rechenmaschine für alle vier Grundrechenarten vor?
Diese frühen Maschinen basierten auf ineinandergreifenden Zahnrädern; ihr Erfinder befasste sich zudem schon mit binären Zahlendarstellungen.
Welche höhere Programmiersprache entwickelte Konrad Zuse zwischen 1942 und 1945?
Die Sprache wurde nie praktisch eingesetzt; Zuses rein mechanische Z1 von 1937 zählt zu den ersten größeren Rechenmaschinen.
Wer beschrieb 1956 eine Hierarchie formaler Grammatiken?
Jeder Stufe der Hierarchie entsprechen formale Sprachen und spezielle Maschinenmodelle wie Kellerautomaten oder die Turingmaschine.
Seit welchem Jahr vergibt die Association for Computing Machinery jährlich den Turing Award?
Die Auszeichnung gilt vom Rang her als „Nobelpreis“ der Informatik; die ACM selbst besteht seit 1947.
In welchem Jahr führte IBM das System/360 ein, den Urahn der heutigen Z-Systems-Mainframes?
Der Großrechner folgte zeitlich auf die IBM 700/7000-Serien und gilt als Meilenstein der Firmengeschichte.
In welchem Jahr wurde die Gesellschaft für Informatik (GI) gegründet?
Die GI ist die größte Fachvertretung im deutschsprachigen Raum; international dominieren die amerikanischen Vereinigungen ACM und IEEE.
Auf wen wird die Idee der logischen Maschine im 13. Jahrhundert zurückgeführt?
Seine rechenscheibenähnlichen Konstruktionen aus drehbaren Scheiben stellten verschiedene Begriffskombinationen dar.
Welche Hochschule bot 1969/70 als erste in der Bundesrepublik ein Informatikstudium an?
Der Studiengang schloss mit dem Grad „Diplom-Informatiker“ ab; die Hochschule heißt heute Karlsruher Institut für Technologie.
Welcher 1949 gebaute Rechner setzte die Von-Neumann-Architektur erstmals um?
Drei Jahre zuvor war der Röhrenrechner ENIAC entwickelt worden; ab 1948 stieg IBM in den Computerbau ein und war binnen zehn Jahren Marktführer.
Welche Universität startete 1969/70 als erste in Österreich mit der Studienrichtung Informatik?
Die Johannes Kepler Universität bildete zum Diplomingenieur aus; die TU Wien folgte im Wintersemester 1970/71.
Wo fand im Februar 1968 das Kolloquium statt, nach dem sich der Name „Informatik“ durchsetzte?
Vorbild waren das französische „informatique“ und das russische „Информатика“; die Entsprechung „Computerwissenschaften“ setzte sich nie durch.
In welchem Jahr arbeitete George Boole erstmals die Boolesche Algebra aus?
Zusammen mit Leibniz’ binären Zahlendarstellungen bildet sie die wichtigste mathematische Grundlage späterer Rechensysteme.
Welchen Platz belegte Alan Turing 1947 bei den englischen Meisterschaften im Marathon?
Seine Zeit von 2:46:03 h lag nur gut fünf Minuten über der Olympia-Qualifikation; 1950 beendete eine Beinverletzung seine Sportkarriere.
Welche Hochschule gilt dank eines Kongresses von 1955 als Geburtsstätte von ALGOL?
Dort hatte der Mathematiker Alwin Walther seit 1928 das Institut für praktische Mathematik aufgebaut, das 1956 die ersten Programmierpraktika anbot.
An welcher US-Universität bestand bereits seit 1962 ein Department of Computer Science?
Der erste universitäre Abschluss des Fachs war ab Oktober 1953 das Diploma in Numerical Analysis and Automatic Computing in Cambridge.
Wer prägte 1957 zusammen mit Helmut Gröttrup die Bezeichnung „Informatik“?
Die Publikation „Informatik: Automatische Informationsverarbeitung“ erschien bei der Standard Elektrik AG; das Wort hängt das Suffix -ik an Information.
Wo fand 1952 die erste deutsche Informatik-Tagung mit Konrad Zuse und Heinz Nixdorf statt?
Thema der Tagung im Juli 1952 waren programmgesteuerte Rechengeräte und Integrieranlagen.
Welcher IBM-Rechner von 1959 gilt als „Ford Modell T“ der Computerindustrie?
Das Modell richtete sich auch an mittelgroße Unternehmen und verkaufte sich entsprechend massenhaft.
Wie hieß der erste deutsche Elektronenrechner, der 1953 in Göttingen in Betrieb ging?
Die TU München zog 1956 mit dem Röhrenrechner PERM nach, den Hans Piloty und Robert Sauer entwickelt hatten.
Wie hieß die Maschine von Jevons, die als erste richtige logische Maschine überliefert ist?
Ihren Höhepunkt erlebten logische Maschinen in den 1940er und 1950er Jahren, etwa beim englischen Hersteller Ferranti, bevor Software sie ablöste.
Welcher Bundesminister nannte 1968 in Berlin erstmals ein Studienfach „Informatik“?
Im selben Jahr führte die TH Darmstadt einen Studienplan „Informatik“ an ihrer Fakultät für Elektrotechnik ein.
Wer verfasste 1951 die Habilitationsschrift „Automatische Rechenplanfertigung“?
Die Schrift des Schweizers gilt als bedeutsam für die Entwicklung der Programmiersprachen.
Kennst du dich mit Informatik aus?
Teste diese Fakten im interaktiven Quiz.
Quiz mit 30 Fragen spielen