30 spannende Fakten über Musikgeschichte: Ursprünge, Mythen und Hochkulturen
Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.
Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Alles gewusst? Beweis es.
Quiz mit 30 Fragen spielenWelcher Musensohn galt den alten Griechen als Schöpfer der Musik und des Tanzes?
Mit seinem Gesang soll er Götter, Menschen, Tiere und Pflanzen berührt und sogar Steine zum Weinen gebracht haben.
Wie alt sind die ältesten bislang gefundenen Musikinstrumente der Welt?
Es handelt sich um Flöten; die menschliche Stimme dürfte allerdings sehr viel früher zum Musizieren genutzt worden sein.
Welcher hinduistische Gott der Sprache gilt auch als Schöpfer der Musik?
Sein Sohn Narada herrscht über die Musik; die Vielzahl der Ragas erklärt eine Legende mit Hirtinnen, die den flötenden Krishna bezaubern wollten.
Wie alt sei die Musikwissenschaft, wie gelegentlich mit Verweis auf das antike Griechenland behauptet wurde?
Schon Pythagoras, Platon und Aristoteles erörterten Musik philosophisch; Aristoxenos setzte sich intensiv mit ihrer Theorie auseinander.
Wer schenkte den Menschen nach chinesischer Mythologie die Tonleiter?
China verfügte schon im Altertum über ein auf Zahlenverhältnissen beruhendes Skalensystem und eine feste Tonhöhenstimmung.
Bis zu welchem Jahr ignorierte die Musikwissenschaft die Musik der Gegenwart praktisch völlig?
Die Fachvertreter spezialisierten sich stattdessen auf einzelne ältere Epochen.
Welcher altägyptische Gott der Schreibkunst gilt als Schöpfer der Musik?
Hathor war dort die Göttin von Tanz, Gesang und Kunst; in der Frühzeit stand die Musik ganz im Zeichen des Kultes.
Wer ist nach biblischer Überlieferung der Stammvater der Musiker?
Sein Halbbruder Tubal-Kain gilt als Ahnherr der Schmiede – Musik und Schmiedekunst werden in vielen Kulturen gemeinsam genannt.
Von wem haben die Menschen laut den westafrikanischen Völkern am Niger die Musik gelernt?
Eine Riesin trage alle Musik der Welt in ihrem Bauch, und Dämonen offenbarten sie den Menschen Lied für Lied.
Wo entstanden im späten 19. Jahrhundert die ersten Lehrstühle für Musikwissenschaft?
Straßburg war seit 1871 Hauptstadt des Reichslandes Elsaß-Lothringen; zunächst galt das Fach der Musik als Hochkulturgeschichte.
Welches Hilfsmittel führten Babylonier und Assyrer für ein rhythmisch genaueres Saitenspiel ein?
Zugleich verkleinerten sie die Standharfe zur Tragharfe; die Weiterentwicklung waren Langhalslauten.
Wie heißen die bronzezeitlichen Hörner in Tierhornform aus dem nordischen Raum?
Sie wurden stets paarig gefunden, oft in gleicher Stimmung – was der Klangverstärkung oder sogar dem Akkordspiel gedient haben könnte.
Wer führte die bis heute gültige Teilung der Musikwissenschaft in einen historischen und einen systematischen Zweig ein?
Seine „Methode der Musikgeschichte“ von 1919 umreißt das Fach: Epochen, Menschen, Länder, Städte, Schulen und Künstler.
In welche drei Teildisziplinen gliedert sich die Musikwissenschaft in den USA?
Dort ist das Fach ein universitäres Phänomen der Nachkriegszeit; außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gibt es bis heute kaum.
Wodurch entstand nach einer arabischen Legende der Gesang?
Der Kameltreiber Maudar ibn Nizar soll von seinem Reittier gestürzt sein, sich die Hand gebrochen und mit seinen Rufen die Kamele wieder zum Laufen gebracht haben.
Welche Basler Einrichtung beschäftigt sich besonders mit der historischen Aufführungspraxis?
Die Schweizer Forschung findet vor allem an deutschsprachigen Universitäten statt und reicht vom Mittelalter bis zur außereuropäischen Musik.
Unter welchem Namen gelangte die Laute in der Han-Dynastie nach China?
In derselben Epoche entstand die erste systematische Notenschrift, und ein kaiserliches Musikbüro archivierte die alte Musik.
Wer gab in den 1980er Jahren das „Neue Handbuch der Musikwissenschaft“ heraus?
Er schrieb selbst den Band über das 19. Jahrhundert und reflektierte in „Grundlagen der Musikgeschichte“ die Probleme der Geschichtsschreibung.
Welcher Gottheit schreibt der Hinduismus die Erfindung der Tonleiter zu?
Die Ragas, das Grundgerüst der indischen Melodik, sind wie die griechischen Modi mit Tages- und Jahreszeiten, Anlässen und Affekten verknüpft.
In wie viele Materialkategorien teilt das chinesische Ritenbuch die Musikinstrumente ein?
Die Kategorien heißen Metall, Stein, Fell, Kürbis, Bambus, Holz, Seide und Erde; neu waren damals Lithophone, Querflöten und Mundorgeln mit bis zu 17 Pfeifen.
Wer erklärte im Mittelalter, Pythagoras habe die Musik beim Hören eines Schmieds erfunden?
Die Erzählung lehnt sich an einen Traktat des antiken Mathematikers Nikomachos von Gerasa an.
Mit welchem Frühmenschen setzte sich der aufrechte Gang durch, der den Kehlkopf sinken ließ?
Mit mehr Fleischkost bildete sich der Kauapparat zurück, die Mundhöhle wurde größer und konnte ein breiteres Spektrum an Lauten hervorbringen.
Wessen Nachlässe bewahrt die Paul-Sacher-Stiftung in Basel?
Die Stiftung unterstützt außerdem Studien zur Musik des 20. Jahrhunderts.
Vorläufer welcher fünfsaitigen Wölbbrettzither gab es in China schon in der Xia-Dynastie?
Chinesische Kompositionen waren einstimmig und homophon, was sich im Laufe der Geschichte nur unwesentlich änderte.
Welcher Musikforscher veröffentlichte 1920 eine Biographie über Arnold Schönberg?
Damit war er ein Vorläufer der Gegenwartsforschung, mit der sich die Musikwissenschaft sonst bis 1945 praktisch nicht befasste.
Welche Musik erforschten die Niederländer Albert Smijers und Bernet Kempers vor allem?
Dazu gehörten die Werke von Jan Pieterszoon Sweelinck und Josquin Desprez; kritische Gesamtausgaben stehen in den Niederlanden im Mittelpunkt.
Welcher Musikwissenschaftler war entscheidend für die Hinwendung des Fachs zur Neuen Musik?
Er sah die Musikgeschichte als Teil der allgemeinen Kunst- und Kulturgeschichte; erst ab den 1960er Jahren nahm das Fach das 20. Jahrhundert in Angriff.
Wer machte musikalische Werke zum Gegenstand historischer Rezeptionsforschung?
Der 1919 geborene Forscher prägte das Fach bis zu seinem Tod 1999; zeitgleich lieferte Carl Dahlhaus neue methodische Begründungen.
Wie hieß die große Bronzetrommel, die die Sumerer ab dem frühen 2. Jahrtausend in Ritualen spielten?
Die sumerische Kultmusik war stets gesungen, teils mit Instrumentalbegleitung, aber nie rein instrumental.
Welcher Musikhistoriker ordnete in seiner „History of music“ die archaische Musik nach dem Tonumfang?
Vor Terpandros im 7. Jahrhundert findet sich demnach nur der Umfang eines Tetrachords, also einer Quarte – was Plutarch in seinem Dialog über Musik bestätigte.
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