Zum Inhalt springen

30 Fakten

30 spannende Fakten über Taufe

Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.

Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.

Alles gewusst? Beweis es.

Quiz mit 30 Fragen spielen
1

Bei welcher Feier bestätigen evangelische Christen selbst ihre als Kind empfangene Taufe?

Sie legen dabei ein Bekenntnis zu Jesus Christus ab; als Voraussetzung für die Teilnahme am Abendmahl wird die Feier zunehmend nicht mehr verstanden.

2

Wie heißt die Taufe, die bei Todesgefahr eines Kindes auch ein Nichtpriester spenden darf?

In der römisch-katholischen Kirche kann sie jeder von der nötigen Intention geleitete Mensch spenden: Er gießt Wasser über den Kopf und spricht die Taufformel.

3

Wovon ernährte sich Johannes der Täufer laut Markusevangelium?

Er führte ein betont asketisches Leben und predigte im Stil der alten Propheten; sein Hauptwirkungsgebiet lag gegenüber von Jericho.

4

Wie heißt die Taufe, bei der der Täufling vollständig im Wasser untergetaucht wird?

Diese Form soll das Begrabenwerden und Auferstehen mit Christus ausdrücken; die Ostkirchen halten daran sogar bei Kleinkindern fest.

5

Was bedeutet das griechische Verb „baptízein“ im Neuen Testament wörtlich?

In diesem Sinn ist das Verb in der griechischen Literatur seit Platon im 4. Jahrhundert v. Chr. belegt.

6

Welches Evangelium endet mit dem sogenannten Tauf- oder Missionsbefehl Christi?

Nur in diesem Auftrag steht die Formel von Vater, Sohn und Heiligem Geist; die Tauferzählungen der Apostelgeschichte nennen den Namen Jesu Christi.

7

Welcher Zürcher Reformator zählte Taufe und Abendmahl zu den Sakramenten?

Sakramente waren für ihn allerdings nur Zeichen, die auf eine dahinter stehende Wirklichkeit hinweisen – anders als für Luther, der die Taufe als Gnadenmittel verstand.

8

In welcher Feier taufte man in Rom und Nordafrika ab dem späten 2. Jahrhundert vor allem?

Der Termin sollte das Sterben des alten Menschen und das Auferstehen des neuen mit Jesus Christus verdeutlichen.

9

Mit welchem Öl wird ein Kind in der katholischen Kirche unmittelbar nach der Taufe gesalbt?

Der Ritus erinnert an die Salbung der Könige, Priester und Propheten und deutet die Firmung voraus; er entfällt, wenn diese in derselben Feier gespendet wird.

10

Wie oft tauchte der aussätzige Naaman auf Befehl des Propheten Elischa im Fluss unter?

Er wollte so seine Krankheit heilen und die Reinheit zurückgewinnen; laut Lukasevangelium nahm Jesus später auf diese Heilung Bezug.

11

Wie heißt das jüdische Ritualbad, dessen regelmäßigen Besuch der Talmud vorschreibt?

Es dient der Herstellung ritueller Reinheit; ab der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts ist im Judentum außerdem eine Proselytentaufe bezeugt.

12

Welcher Kirchenlehrer formulierte die Lehre von der Taufe als Heilmittel gegen die Erbsünde?

Er begründete auch die Verpflichtung zur Kindstaufe in der römischen Kirche; die Taufe präge dem Menschen einen neuen Charakter ein wie ein Stempel der Münze.

13

Welcher Stand hatte zunächst das Vorrecht der protestantischen Haustaufe?

Er wollte vermeiden, dass sein Nachwuchs mit demselben Wasser wie die Bürgerkinder getauft wird; im 19. Jahrhundert zog das wohlhabende Bürgertum nach.

14

Auf welchem Konzil formulierte die katholische Kirche ihre Tauflehre gegen die Reformation neu?

Dort wurde auch erstmals beschlossen, die Kindertaufe nach kirchlichem Verständnis zur Verpflichtung zu machen.

15

Welcher antike Geschichtsschreiber gebraucht „baptismós“ in seinem Bericht über den Täufer?

Für die rituellen Waschungen anderer jüdischer Gruppen benutzt er das Wort nicht – ein Zeichen, dass man schon damals einen deutlichen Unterschied sah.

16

Wofür steht das dreimalige Untertauchen des Täuflings in der orthodoxen Tauflehre?

Kyrill von Jerusalem beschreibt in seinen Katechesen, wie der Täufling auf geheimnisvolle Weise Leben und Sterben Jesu nachvollzieht.

17

Nach welcher Stadt ist die 2007 unterzeichnete deutsche Erklärung zur Taufanerkennung benannt?

Vertreter von insgesamt elf Kirchen unterschrieben sie am 29. April; anerkannt wird eine Taufe mit Wasser auf den Namen des dreieinigen Gottes.

18

Welches Zeichen steht in der Genealogie für die Taufe?

Geschrieben wird das Symbol als ~; das wesentliche sichtbare Element des Ritus selbst ist das Wasser.

19

Auf welchen ungetauften Hauptmann fiel laut Apostelgeschichte der Heilige Geist?

Das überzeugte die Judenchristen davon, dass auch Nichtjuden getauft werden dürfen.

20

Auf welches neuhochdeutsche Wort geht „taufen“ etymologisch zurück?

Das althochdeutsche „toufen“ gehört damit in dieselbe Wortfamilie wie der Wortstamm „tauchen“.

21

In welcher urchristlichen Gemeinde ließen sich Mitglieder anstelle von Verstorbenen taufen?

Den Toten, die selbst ungetauft geblieben waren, sollte so nachträglich die sakramentale Wirkung der Taufe zukommen.

22

Wer übersetzte „baptizein“ in der ersten germanischen Bibelübersetzung mit „daupjan“?

Seine gotische Bibel stammt aus dem 4. Jahrhundert; verwandt mit dem gotischen Wort sind das altnordische „deypa“ und das altenglische „dyppan“.

23

In welche Himmelsrichtung hält der orthodoxe Priester den Täufling bei der Absage an Satan?

Bei der anschließenden Zusage an Christus hält er ihn in die Gegenrichtung; begleitet wird der Ritus von einem vierfachen Exorzismus.

24

Welche Annahme über ungetauft gestorbene Kinder gilt seit 2007 als ältere theologische Meinung?

Die Vorstellung betraf die Seelen dieser Kinder; das kirchliche Lehramt der römisch-katholischen Kirche unterstützt sie ausdrücklich nicht.

25

Mit welcher lateinischen Formel beschreibt die katholische Lehre die Wirkung der Taufe?

Übersetzt heißt das „aufgrund des vollzogenen Werkes“: Wann immer einer tauft, tauft nach dieser Lehre Christus selbst.

26

Um welches Jahr erwähnt die Hippolytische Kirchenordnung erstmals die Kindertaufe?

Die Praxis war offenbar allgemein akzeptiert und nur vereinzelt umstritten; bis zum 5. Jahrhundert wurde sie in der ganzen Kirche vorherrschend.

27

In welchem Jahr formulierte die Lima-Erklärung die gemeinsame Taufauffassung der ÖRK-Kirchen?

An den Thesen arbeiteten auch Vertreter der römisch-katholischen Kirche mit, die dem Ökumenischen Rat der Kirchen nicht angeschlossen ist.

28

In welchem Jahr nannte Calvins Genfer Katechismus die Taufe ein „Unterpfand“ der Gnade Gottes?

Calvin hielt die Taufe nicht für heilsnotwendig und sah in ihr ein äußeres Zeichen des göttlichen Wohlwollens.

29

In welchem Jahr verkündete die Bulle „Exsultate Deo“ die noch heute gültige Tauflehre Roms?

Zur gültigen Taufe gehören danach die Materie, also das Taufwasser, die Form, also die Taufformel, und die Absicht des Spenders zu taufen.

30

In welchem Jahr erkannten die rheinische Kirche und fünf Bistümer gegenseitig die Taufe an?

Unterzeichnet wurde die Vereinbarung am 26. März in Düsseldorf – mit dem Erzbistum Köln sowie den Bistümern Aachen, Essen, Münster und Trier.

Kennst du dich mit Taufe aus?

Teste diese Fakten im interaktiven Quiz.

Quiz mit 30 Fragen spielen
30 Fakten über Taufe, die du noch nicht kanntest