30 spannende Fakten über Turkmenistan
Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.
Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Alles gewusst? Beweis es.
Quiz mit 30 Fragen spielenWie heißt die Hauptstadt und größte Stadt Turkmenistans?
Die Stadt hat rund eine Million Einwohner; weitere bedeutende Städte sind Türkmenabat, Türkmenbaşy, Daşoguz und Mary.
Welche Wüste nimmt nahezu 95 % der Landfläche Turkmenistans ein?
Sie besteht sowohl aus Sand- als auch aus Geröllwüstengebieten. Am dichtesten besiedelt sind deshalb die Oasen und Flusstäler des Landes.
Wie ist Serdar Berdimuhamedow, Wahlsieger von 2022, mit seinem Amtsvorgänger verwandt?
Bei der vorgezogenen Präsidentenwahl im März 2022 erhielt er nach offiziellen Angaben 72,97 Prozent der Stimmen.
Welche Kulturpflanze prägt die Landwirtschaft Turkmenistans vor allem?
Angebaut wird sie überwiegend im Norden und Süden, wo Bewässerungsland vorhanden ist; daraus entstand eine Textilindustrie mit zwei Dritteln Exportanteil.
Welche Währung löste 1993 in Turkmenistan den sowjetischen Rubel ab?
Die neue Währung zeichnete sich in den folgenden Jahren durch eine ausgeprägte Inflation aus.
Welcher Frucht ist in Turkmenistan ein eigener Ehrentag gewidmet?
Ihr Anbau gilt als typisch für das Land, in dessen Landwirtschaft beinahe die Hälfte der Beschäftigten arbeitet.
Welche Großmacht hatte bis 1894 die Herrschaft über Turkmenistan erlangt?
Die Zarenzeit brachte der abgelegenen Region Hafenausbau und Eisenbahnlinien, mit denen sie ihren infrastrukturellen Rückstand aufholen konnte.
Welches außenpolitische Konzept verfolgte Turkmenistan unter Präsident Nyýazow?
Damit sollte eine äußere Einflussnahme auf die politische Entwicklung des Landes verhindert werden.
Turkmenistan ist mit 488.100 km² etwa so groß wie welches europäische Land?
Trotz dieser Fläche ist der Staat dünn besiedelt: Ende 2022 lebten dort 7.057.841 Menschen.
Welches Land grenzt im Nordwesten an Turkmenistan?
Im Westen liegt das Kaspische Meer, über das eine Seegrenze zu Aserbaidschan verläuft; im Süden grenzt das Land an Iran.
Welches Buch war unter Präsident Nyýazow Pflichtlektüre in allen Lehrplänen Turkmenistans?
Das Werk erschien im September 2001; sein Studium nahm an Schulen und Universitäten zeitweise rund ein Drittel des Curriculums ein.
Wo wuchs Saparmyrat Nyýazow nach dem Tod seiner Mutter zunächst auf?
Später lebte er bei entfernten Verwandten. Sein Vater war nach offizieller Darstellung 1942 als Soldat der Roten Armee im Kaukasus gefallen.
Welche Einrichtungen wollte Nyýazow 2005 überall außerhalb der Hauptstadt schließen lassen?
Ausgenommen war je ein Diagnosezentrum in den Bezirkshauptstädten. Umgesetzt wurde der Plan nur unvollständig, die Versorgung auf dem Land litt dennoch stark.
Welches Volk nahm im frühen 8. Jahrhundert die Region des heutigen Turkmenistan ein?
Dadurch kam die Bevölkerung mit dem Islam und der Kultur des Nahen Ostens in Berührung; zur selben Zeit wurde die Seidenstraße ein wichtiger Handelsweg.
Bei welchem Ort in Turkmenistan liegen die brennenden Gaskrater?
Ein weiteres Naturwunder des Landes ist der thermale Höhlensee Kow-Ata.
In welchem Jahr zerstörte ein verheerendes Erdbeben die Hauptstadt Turkmenistans?
Die Stadt war damals Hauptstadt der Turkmenischen Sozialistischen Sowjetrepublik, die 1925 ausgerufen worden war.
Was erhielten Turkmenistans Bürger ab 1993 neben Gas, Strom und Wasser kostenlos?
Möglich machten das die extrem hohen Erdgasreserven bei begrenzter Bevölkerungszahl; Brot und Benzin waren zudem sehr billig.
Welches antike Reich errichtete seine Hauptstadt in Nisa im heutigen Turkmenistan?
Nisa liegt nahe der heutigen Hauptstadt und zählt zu den verlassenen Oasen, die das Land reich an antiken Stätten machen.
Auf wie viele Jahre wurde die Amtszeit des turkmenischen Präsidenten 2016 verlängert?
Mit derselben Verfassungsänderung fiel die Altersobergrenze von 70 Jahren für Präsidentschaftskandidaten.
Welche Oase im heutigen Turkmenistan erhob der Abbasidenkalif al-Ma'mūn zu seiner Hauptstadt?
Damals wurde das Gebiet des heutigen Turkmenistan unter dem Namen Chorasan bekannt.
Wie heißt der künstliche See, mit dessen Anlage Turkmenistan in der Ustjurt-Steppe begann?
Das Ein-Milliarden-US-Dollar-Projekt in der 120 Kilometer langen Karaschor-Senke ist umwelt- und geopolitisch umstritten.
Seit welchem Jahr ist in Turkmenistan die Todesstrafe abgeschafft?
Individuelle Freiheitsrechte wie die Medien- und die Religionsfreiheit werden dennoch oft missachtet.
Welche gezupfte Langhalslaute ist das am weitesten verbreitete Instrument der Turkmenen?
Auf dem zweisaitigen Instrument begleiten sich die Epensänger, die bachschi; an zweiter Stelle folgt die dreisaitige Spießgeige ghichak.
Wer gilt als der bedeutendste klassische Dichter der Turkmenen?
Der im 18. Jahrhundert geborene Poet verband Volks- und Kunstdichtung; der Lehrer und Juwelier Mollanepes entwickelte diese Tradition fort.
Zu welchem Zweig der Turksprachen gehört das mit dem Türkischen eng verwandte Turkmenisch?
Ebenfalls eng verwandt ist Aserbaidschanisch. Zu Sowjetzeiten war daneben Russisch Amtssprache, das noch 12 % der Einwohner als Muttersprache beherrschen.
Welcher Stamm gilt als der zahlenmäßig größte und einflussreichste Turkmenistans?
Zu ihm gehörte auch die Familie Nyýazows, dessen Großvater ein wohlhabender Landbesitzer in Gypjak war.
Welche Spurweite hat das Schienennetz der turkmenischen Staatsbahn?
Die russische Breitspur wird auf einem über 5000 km langen Netz gefahren; zu allen Nachbarstaaten bestehen inzwischen grenzüberschreitende Strecken.
Von welchem Helden handeln die Epen der bachschi in der turkmenischen Nordprovinz Daşoguz?
Unter seiner Führung vereinten sich der Überlieferung nach die turkmenischen Stämme. Die Nordprovinz gilt als Zentrum der Epentradition.
Wie hoch ist der Aýrybaba, der höchste Berg Turkmenistans?
Der Gipfel liegt an der östlichen Grenze zu Usbekistan; der Große Balkan im Westen des Landes kommt nur auf 1880 m.
Welche Kultur leitete im 7. Jahrtausend v. Chr. im Süden Turkmenistans das Neolithikum ein?
Namensgeber ist die älteste neolithische Siedlung des Landes, eine 0,7 ha große Tell-Siedlung aus etwa 30 Häusern, die seit den 1950er Jahren ausgegraben wurde.
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