29 spannende Fakten über Weihnachtsgeschichte und Heilige Drei Könige
Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.
Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Alles gewusst? Beweis es.
Quiz mit 30 Fragen spielenWelcher Dom wurde gebaut, weil der Andrang der Pilger zum Dreikönigenschrein so groß war?
Der hochgotische Neubau ersetzte den kleineren Hildebold-Dom; das Erzbistum wurde zu einem der wichtigsten Wallfahrtszentren des Mittelalters.
In welchen beiden Evangelien wird die Geburt Jesu in Bethlehem erzählt?
Beide stellen ihrem Evangelium unabhängig voneinander eine Kindheitsgeschichte mit legendarischen Elementen voran.
Als welcher Tag wird der zweite Weihnachtsfeiertag, der 26. Dezember, auch begangen?
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gab es sogar einen dritten Weihnachtsfeiertag, der mit der Säkularisation verschwand.
Welche Hexe bringt den Kindern in Italien in der Nacht zum 6. Januar die Gaben?
Ihr Name leitet sich vom Fest Epiphanias her; in Rom gibt es dazu jahrmarktähnliche Veranstaltungen auf der Piazza Navona.
Wie lautet die eigentliche liturgische Bezeichnung des Dreikönigsfests am 6. Januar?
Gefeiert wird das Sichtbarwerden der Göttlichkeit Jesu: in der Anbetung durch die Sterndeuter, bei der Taufe im Jordan und beim Weinwunder zu Kana.
Wie heißt der Dreikönigskuchen in Frankreich?
In dem Kuchen werden Porzellan- oder Keramikfigürchen versteckt; in Spanien heißt das Gebäck Roscón de Reyes.
Wofür steht das C+M+B der Sternsinger nach der Deutung aus der Mitte des 20. Jahrhunderts?
Die Sternsinger schreiben die Buchstaben mit geweihter Kreide an die Haustür; seit Anfang des 21. Jahrhunderts gibt es auch Segensaufkleber.
Was bedeutete das ursprünglich dativische Wort „Weihnachten“ wörtlich?
Der Plural verweist auf mehrere Feiertage, vielleicht auf die Zwölf Weihnachtstage bis Epiphanias oder die Rauhnächte.
Wer verwarf die Vorstellung von drei Königen, sodass Protestanten von „Weisen aus dem Morgenland“ sprechen?
In den evangelischen Kirchen wird zu Epiphanias der Weisen als biblische Glaubenszeugen gedacht, nicht als Heilige verehrt.
Welche Kaiserin soll um 326 auf einer Pilgerfahrt die Gebeine der drei Könige gefunden haben?
Ursprung und Geschichte der Reliquien sind bis ins 12. Jahrhundert nur in Legenden überliefert.
Wie werden die Sterndeuter im griechischen Urtext des Matthäusevangeliums genannt?
Im Neuen Testament werden sie weder als Heilige noch als Könige bezeichnet, und auch ihre Anzahl wird nicht genannt.
Welcher Dichter prägte das unpersönliche Verb „weihnachten“?
Das Verb steht in den Anfangs- und Schlusszeilen seines Gedichts vom Knecht Ruprecht.
Welcher Kaiser ließ im Jahr 326 über der Geburtshöhle in Bethlehem eine Basilika errichten?
Bereits Mitte des 3. Jahrhunderts war die Höhle eine christliche Pilgerstätte, die auch Nichtchristen der Gegend kannten.
Welcher römische Dichter kündigte in seiner vierten Ekloge die Geburt eines Knaben und ein goldenes Zeitalter an?
Das Gedicht entstand 40 v. Chr. in der Zeit der Bürgerkriege; christliche Autoren wie Lactantius deuteten das Kind später auf Christus.
Welcher Anteil der deutschen Bevölkerung besucht an Weihnachten einen Gottesdienst?
Der Wert wurde 2016 und 2018 erhoben; der Gottesdienstbesuch kann am Heiligen Abend, in der Nacht oder am Morgen des 25. Dezember stattfinden.
Welcher römische Kaiser legte 274 den Geburtstag des Sol Invictus auf den 25. Dezember?
Am selben Tag wurde in der Yalda-Nacht die Geburt des Mithras gefeiert; das Weihnachtsdatum könnte als Reaktion auf diesen Sonnenkult entstanden sein.
Welcher der drei Könige wird bei Beda Venerabilis als Greis mit weißem Bart beschrieben?
Die Dreizahl steht hier vermutlich auch für die drei Lebensalter: Greis, bartloser Jüngling und Mann mit dunklem Vollbart.
Seit welchem Jahr ist der 25. Dezember als kirchlicher Feiertag in Rom belegt?
Wie es zu diesem Datum kam, ist bis heute ungeklärt; in der Literatur werden verschiedene Hypothesen diskutiert.
Seit welchem Jahrhundert sind die im Westen verbreiteten Namen der drei Könige erstmals belegt?
In der syrischen Tradition lauten die Namen dagegen Larvandad, Gushnasaph und Hormisdas.
Welcher Kölner Erzbischof erhielt 1164 die Gebeine der drei Könige von Kaiser Barbarossa?
Die Gebeine der „ersten christlichen Könige“ sollten Barbarossas Reich eine sakrale Rechtfertigung ohne Abhängigkeit vom Papst verleihen.
Welcher Kirchenschriftsteller nannte als erster die Dreizahl der Magier?
Die Zahl der Weisen schwankte in den ersten Jahrhunderten; in einer römischen Katakombe sind nur zwei Könige mit phrygischen Mützen abgebildet.
Welches mittelniederdeutsche Wort für Weihnachten hat sich im östlichen Norddeutschland erhalten?
Im Mittelniederdeutschen gab es zunächst die Wörter kersnacht und kerstesmisse, erst ab 1340 ist winachten belegt.
Wer erwähnte um 150 n. Chr. als erster Autor die Geburt Christi in einer Höhle?
Er begründete die Höhle mit der Septuaginta-Fassung von Jesaja 33,16 und hielt die Ähnlichkeit zum Mithraskult für teuflisches Blendwerk.
Wie viele persische Könige nennen syrische Quellen wie Jakob von Edessa statt der üblichen drei?
Laut dieser Überlieferung kam mit ihnen ein Lager von mehr als 1000 Mann, sodass ganz Jerusalem in Bestürzung geriet.
Durch welchen Apostel sollen die Weisen laut frühchristlichen Quellen getauft worden sein?
Dieselben Quellen berichten von ihrer Bischofswürde, einem gemeinsamen Weihnachtsfest im Jahr 54 und ihrem Tod unmittelbar danach.
Mit welchem Tag des römischen Kalenders wurde um 200 der 14. Nisan, Jesu Todestag, gleichgesetzt?
Dieser Tag galt zugleich als Frühlingstagundnachtgleiche und als erster Schöpfungstag; neun Monate später liegt der 25. Dezember.
Welcher Maler zeigte schon 1445 in seinem Kölner Dreikönigsaltar einen dunkelhäutigen Begleiter der Könige?
Seit der Renaissance wird regelmäßig einer der drei Könige selbst als Repräsentant Afrikas mit dunkler Hautfarbe dargestellt.
Welche Gottheit wurde in Delphi während der Wintermonate in Abwesenheit Apollos als Hauptgottheit verehrt?
Im 46. Orphischen Hymnus trägt der Gott den Beinamen Liknites, abgeleitet von der Getreideschwinge, einem Kultobjekt seiner Mysterien.
Welche Synode bezeugte im Jahr 380 das Weihnachtsdatum 25. Dezember für Spanien?
Für Gallien fehlt für diese Zeit noch jeder Beleg; dort nennt erst Gregor von Tours im 6. Jahrhundert das Datum.
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