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30 Fakten

30 spannende Fakten über Zähne und Zahnpflege

Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.

Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.

Alles gewusst? Beweis es.

Quiz mit 30 Fragen spielen
1

Welche Substanz gilt als die härteste des menschlichen Körpers?

Mit einer Vickershärte von bis zu 550 übertrifft er jedes andere Gewebe – Säuren lösen ihm dennoch Calcium und Phosphat heraus und weichen ihn auf.

2

Wie viele bleibende Zähne hat ein Mensch normalerweise inklusive der Weisheitszähne?

Fehlen einzelne Zähne von Geburt an, spricht man von Hypodontie; seit 1970 bezeichnet das FDI-Schema jeden Zahn eindeutig mit zwei Ziffern.

3

Wie viele Zähne umfasst das menschliche Milchgebiss?

Je Quadrant sind es fünf; Schneide- und Eckzähne bilden die Frontzähne, Vormahl- und Mahlzähne die Seitenzähne, umgangssprachlich Backenzähne.

4

Welche Tiere sind für ihr „Revolvergebiss“ mit ständig nachwachsenden Zähnen bekannt?

Auch der Zebrabärbling ersetzt seine Zähne zeitlebens; wurzellose Zähne mit unbegrenztem Wachstum gibt es aber auch bei Säugetieren.

5

Wie heißt der von Blutgefäßen und Nervenfasern durchzogene innere Teil eines Zahns?

Das Zahnmark ernährt den Zahn; die Nervenfasern der Unterkieferzähne entstammen dem Nervus alveolaris inferior.

6

Welche Schicht liegt bei einem Zahn direkt unter dem Schmelz?

Es bildet die Hauptmasse des Zahns, ist aber deutlich elastischer als der Schmelz, weil es viel mehr organische Substanz enthält.

7

Welches Gerät zur Zahnreinigung belegen Funde aus altägyptischen Gräbern um 3000 v. Chr.?

Das dünne Aststück wurde an einem Ende zerfasert; bei einigen Naturvölkern sind solche Kaustöckchen wie der Miswak bis heute in Gebrauch.

8

Welches Unternehmen stellte am 24. Februar 1938 die ersten Zahnbürsten mit Nylonborsten her?

Die erste Generation war so hart, dass sie das Zahnfleisch verletzen konnte; erst 1950 gab es weicheres Nylon.

9

Welche Zähne des Menschen haben keine Milchzahnvorgänger?

Die großen Backenzähne entstehen nur im bleibenden Gebiss; das Milchgebiss kommt deshalb mit fünf Zähnen je Quadrant aus.

10

Seit wann werden Zahnimplantate als künstliche Wurzeln für Zahnersatz eingesetzt?

Bei größeren Zahnlücken wird sonst eine Prothese, die „dritten Zähne“, oder eine Brücke eingesetzt.

11

Aus welchem kristallinen Material besteht der Schmelz eines Zahns zu 95 Prozent?

Die Hauptanteile des Kristalls sind Calcium und Phosphat; für wasserlösliche Stoffe wie Fluoride ist die Schicht geringfügig durchlässig.

12

Wie heißt es fachsprachlich, wenn ein Mensch zu viele Zähne angelegt hat?

Der umgekehrte Fall, fehlende Zahnanlagen, heißt Hypodontie und kommt deutlich häufiger vor als eine Überzahl.

13

Aus welchem Material stammten die Borsten der um 1500 in China entworfenen Zahnbürsten?

Diese frühen Bürsten hatten die Form eines Pinsels und saßen auf Stielen aus Bambus oder Knochen.

14

Wie viele Erwachsene in Deutschland haben naturgesunde, kariesfreie Zähne?

Karies ist die häufigste Krankheit des Menschen überhaupt und schon aus vorgeschichtlicher Zeit nachweisbar.

15

Welcher französische Arzt gilt als Vater der modernen Zahnheilkunde?

In seinem Lehrbuch von 1728 spottete er über die wirkungslosen, viel zu weichen Zahnbürsten aus Rosshaar – man putzte damals meist mit Schwämmen oder Läppchen.

16

Welche dritte Zahnhartsubstanz bedeckt das Dentin im Wurzelbereich?

In Struktur und Härte ähnelt es menschlichem Knochen; an ihm setzen die parodontalen Fasern an, die den Zahn beweglich im Zahnfach verankern.

17

Zu welchem Anteil besteht das Dentin aus Calcium und Phosphat?

Der Rest ist Eiweiß und Wasser – deshalb ist das Dentin weicher und anfälliger gegen Karies als der Schmelz darüber.

18

In welches härtere Mineral wandeln Fluoride den Schmelz eines Zahns um?

Genau deshalb enthalten Zahnpasten Fluoride: Sie härten den Schmelz, den Säuren sonst durch Herauslösen von Calcium und Phosphat aufweichen.

19

Aus welchem Keimblatt entsteht der Schmelz eines Zahns?

Der Rest des Zahns und der Zahnhalteapparat stammen aus dem Mesoderm; bereits in der 5. Entwicklungswoche bildet sich die Zahnleiste.

20

Wie heißt das Bindegewebe des Zahnhalteapparats, fachsprachlich Periodontium, auf Deutsch?

Am Zahnhals dichtet der supraalveoläre Faserapparat – früher Ligamentum circulare genannt – den Periodontalspalt ab.

21

Seit welchem Jahr gilt das FDI-Schema international als Standard zur Bezeichnung der Zähne?

Jeder Zahn erhält zwei Ziffern: Die erste nennt den Quadranten, die zweite zählt die Zähne von der Mitte aus nach hinten durch.

22

Wer gründete 1780 die erste Firma, die Zahnbürsten professionell herstellte?

Seine Bürsten bestanden aus Kuhknochen und Kuhborsten und galten als Luxusgut der Wohlhabenden.

23

Wer erfand 1933 das Plexiglas, das Keramikzähne als Zahnersatz ablöste?

Keramikzähne waren um 1800 entwickelt worden; heutige Kunststoffzähne bestehen aus PMMA oder Kompositen.

24

Welches System fehlt dem Zahn, sodass eine Pulpitis nicht von selbst abheilen kann?

Zahnschmerz entsteht, wenn Hitze, Kälte oder Berührung Flüssigkeit in den Dentinkanälchen bewegen und so die Tomes’schen Fasern reizen.

25

Wie heißen die Zellen, die den Schmelz eines Zahns bilden?

Ihr zweiter Name lautet Adamantoblasten; das Dentin darunter bilden dagegen die Odontoblasten, deren Fortsätze Schmerzreize weiterleiten.

26

Wie heißt die häufigste Zahnanomalie, bei der sich das Schmelzepithel einstülpt?

Sie wird auch „Dens in dente“ genannt, nach Oehlers in drei Typen eingeteilt und betrifft am häufigsten den seitlichen oberen Schneidezahn.

27

Wie heißen die Kollagenfaserbündel, die den Zahn federnd im Kieferknochen verankern?

Sie überbrücken den nur wenige Zehntelmillimeter breiten Periodontalspalt zwischen der Zahnwurzel und der knöchernen Wand des Zahnfachs, der Lamina dura.

28

Wie heißt der lebenslange, wiederholte Zahnersatz bei Fischen, Amphibien und Reptilien?

Die meisten Säugetiere wechseln ihre Zähne dagegen nur ein einziges Mal – von den Milchzähnen zum bleibenden Gebiss, der Diphyodontie.

29

Aus welchem Nerv stammen die Nervenfasern der Oberkieferzähne?

Die Unterkieferzähne werden vom Nervus alveolaris inferior versorgt; die Reize gelangen über freie Nervenendigungen ans Zentralnervensystem.

30

Aus welcher Gruppe der Therapsiden gingen die Säugetiere hervor?

Die Therapsiden gelten als „säugetierähnliche Reptilien“; ihre Untergruppe der Theriodontia umfasst drei vor allem fleischfressende Linien.

Kennst du dich mit Zähne und Zahnpflege aus?

Teste diese Fakten im interaktiven Quiz.

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