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30 Fakten

30 spannende Fakten über Camping: Zelte, Plätze und Regeln

Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.

Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.

Alles gewusst? Beweis es.

Quiz mit 30 Fragen spielen
1

Wie nennt man es, wenn ein Wohnwagen langfristig auf demselben Campingplatz bleibt?

Dauercamper haben sich mit ihrem Wohnwagen dauerhaft auf einem Campingplatz niedergelassen und verbringen dort meist mehrmals im Jahr längere Zeit – anders als Urlaubscamper, die nur für eine Reise anreisen.

2

Was bedeutet das lateinische Wort „campus“, von dem sich „Camping“ ableitet?

Wer ausschließlich im Zelt übernachtet, spricht im Deutschen schlicht vom Zelten; Camper reisen aber ebenso mit Wohnwagen, Wohnmobil, Dachzelt oder ausgebautem Van.

3

Welches Fahrzeug wurde in den 1960er Jahren eigens für das Camping umgebaut?

Das Camping wurde damals technisiert und durch Neuerungen wie die Bordtoilette komfortabler.

4

In welchem Land wurde der Begriff „Vanlife“ für das Leben im Freizeitfahrzeug geprägt?

Gemeint ist das Wohnen und Reisen im Wohnmobil bei Aufgabe eines festen Wohnsitzes – aus Abenteuerlust, aber auch aus Wohnungsnot.

5

In welchem Bundesland gibt es die meisten Campingplätze Deutschlands?

Deutschlandweit sind es mehr als 3.100 Plätze; in Frankreich ist die Auswahl mit rund 11.000 Campingplätzen noch deutlich größer.

6

Wie nennt man ein Zelt, das zwischen Bäumen hängend aufgespannt wird?

Die vergleichsweise neue Zeltform kombiniert Zelt und Hängematte und ist daher unabhängig vom Untergrund.

7

Aus welchem Land kam 2020 etwa jeder zweite ausländische Gast auf deutschen Campingplätzen?

Insgesamt zählte das Statistische Bundesamt im Corona-Jahr rund 733.000 Ankünfte aus dem Ausland – Inlandsgäste stellten 92 Prozent aller Ankünfte.

8

Wie heißt ein dachähnliches Zelt aus einer Plane, die zwischen zwei Bäume gespannt wird?

Meist ist es rechteckig oder trapezförmig und hängt über einer Schnur zwischen zwei Bäumen; Kajakfahrer nutzen auch Paddel als Stangen.

9

In welchem Land kam der Begriff „Glamping“ um das Jahr 2005 auf?

Das Wort ist ein Kofferwort aus englisch „glamourous camping“ und bezeichnet luxuriöse Formen des Zelt-Campings.

10

In welchem nordischen Land gilt das Jedermannsrecht zum Campen auf freiem Land nicht?

Auch Schottland kennt dieses Nutzungsrecht; Voraussetzung ist überall, dass nichts beschädigt wird und kein Abfall zurückbleibt.

11

Aus welchem Material bestehen die Gestänge von Campingstühlen meist, damit sie leicht sind?

Die Tischplatten von Campingtischen sind üblicherweise aus Kunststoff; Stühle und Tische lassen sich zusammenfalten, damit sie wenig Stauraum beanspruchen.

12

Wie viele Tage darf ein Wohnwagen in Deutschland höchstens auf öffentlichem Grund stehen?

Danach muss er wie jeder normale Pkw-Anhänger nach § 12 Absatz 3b der Straßenverkehrsordnung entfernt werden.

13

Welcher Zelttyp bietet durchgängig Stehhöhe und eignet sich für längere Urlaube?

Eingehängte Innenzelte dienen als separate Schlafkabinen, das Dach ist häufig mit PVC beschichtet, und das Gewicht liegt bei 13 bis 45 Kilogramm.

14

Wie heißen die legalen Übernachtungsplätze mitten in der Natur, die Tourismusverbände anbieten?

Je nach Bundesland gibt es dort Bänke oder Baumstämme als Sitzgelegenheit, manchmal auch Wasser- und Feuerstellen sowie eine Komposttoilette.

15

In welchem Jahr wurde der Wohnwagen erfunden?

Seinen Siegeszug trat er erst nach dem Zweiten Weltkrieg an, als sich mit dem Wirtschaftswunder die breite Masse wieder Urlaub leisten konnte.

16

Welches Gesetz verbietet in Österreich das Nächtigen im Wald ohne Zustimmung des Eigentümers?

Das Verbot nach § 33 gilt für sämtliche Waldflächen im Bundesgebiet, Forststraßen eingeschlossen.

17

Was nennen 79 % der Camper in Österreich als Hauptgrund für ihren Urlaub?

Fast die Hälfte aller österreichischen Camper verbringt mehr als 21 Nächte pro Jahr auf dem Platz.

18

Wie hieß die Bewegung, aus der in den Goldenen Zwanzigern das Camping in Deutschland entstand?

Erstmals konnte sich der Normalverbraucher Urlaub leisten – zuvor hatten Arbeitnehmer keinen gesetzlichen Urlaubsanspruch, und die freie Natur war die günstigste Erholung.

19

Was zählt in Wien nach der Kampierverordnung bereits als wildes Campieren?

Die Verordnung stammt aus dem Jahr 1985; als Strafe kann die Behörde auch die dafür verwendeten Gegenstände abnehmen.

20

Welche Hersteller entwickelten in den 1920er Jahren die Ausrüstung für das junge Camping?

Ihre Zelte bauten sie wie die Häute ihrer Boote: oben aus dichtgewebter Baumwolle, unten mit einem wasserdichten Boden.

21

Wie heißt der überdachte Raum außerhalb des Innenzelts, in dem Ausrüstung gelagert werden kann?

Dort lässt sich auch wettergeschützt kochen; Trekkingzelte mit Innen- und Außenzelt verbessern zudem das Zeltklima und reduzieren Kondenswasser.

22

Wofür allein darf man in Deutschland außerhalb von Stellplätzen im Wohnmobil übernachten?

Dabei dürfen weder Trittstufen, Stühle, Tische oder ein Grill aufgebaut noch Markisen ausgefahren werden.

23

Ab welcher Wassersäule gilt ein Zelt nach DIN als wasserdicht?

Der Zeltboden ist mit bis zu 10.000 Millimetern deutlich dichter ausgelegt, damit er auch bei punktueller Belastung dicht bleibt.

24

Welcher scherzhafte Begriff entstand in der Nachkriegszeit neben der „Stoffvilla“?

In dieser Zeit wurden erstmals Pkws umgebaut und mit Campingutensilien ausgestattet; in den 1960ern folgte eine eigene Campingindustrie.

25

Welcher Architekt wurde durch Seilnetz-Zeltdächer wie auf dem Münchner Olympiagelände bekannt?

Statt flächiger Zeltbahnen verwendete er Seilnetze, die mit Kunststoffelementen gefüllt werden – eine Form moderner Dachkonstruktion.

26

Welches Zubehör erfand der Faltbootpionier Carl Joseph Luther?

Sein Mitstreiter Hans Berger von der Firma Sport Berger steuerte die Luftmatratze bei – beide waren auf Zelte angewiesen, weil Flüsse und Seen meist fern jeder Unterkunft lagen.

27

Welches Bundesland erlaubt Wanderern eine Nacht im Zelt in freier Landschaft?

Das Recht gilt nur für nicht motorisierte Reisende wie Wanderer, Radwanderer, Kanuten und Reiter – und nur, wenn der Grundstückseigentümer zustimmt.

28

In welchem Bundesland Österreichs kann selbst der Grundbesitzer kein Campieren erlauben?

Wer dort Gäste campieren lassen will, muss nach dem Campinggesetz von 2001 zuerst einen Campingplatz einrichten; schon das reine Nächtigen zählt als Campieren.

29

In welchem Kanton übernachteten 2010 die meisten Campinggäste der Schweiz?

Dort blieben die Gäste auch am längsten: durchschnittlich 4,5 Tage, gegenüber nur 2,4 Tagen in der Zentralschweiz.

30

Wie viele Zeltplätze gab es Ende der 1980er Jahre in der DDR?

Auf ihnen wurden 20 Millionen Übernachtungen gezählt – Camping war in der DDR auch wegen des Mangels an offiziellen Ferienplätzen beliebt.

Kennst du dich mit Camping: Zelte, Plätze und Regeln aus?

Teste diese Fakten im interaktiven Quiz.

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