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30 Fakten

30 spannende Fakten über Cocktails

Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.

Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.

Alles gewusst? Beweis es.

Quiz mit 30 Fragen spielen
1

Welcher Shortdrink gilt als bekanntestes Beispiel für einen Before-Dinner-Drink?

Aperitifs sind klein, appetitanregend, alkoholstark und meist herb; sättigende oder zu süße Zutaten haben darin nichts verloren.

2

Welche Cocktailgruppe folgt der Grundformel Spirituose, Zitrussaft und Zuckerquelle?

Whiskey Sour und Daiquiri gelten als „reine“ Vertreter; wird der Zucker durch einen Likör ersetzt, sprach Gary Regan von einem International Sour.

3

Welcher Drink führte 2013 eine Umfrage zu den meistbestellten Getränken in Hotelbars weltweit an?

Befragt wurden 500 Hotels; auf den Plätzen zwei und drei folgten Spritz und Gin Tonic, und auch Bier schaffte es als einziger Nicht-Cocktail in die Top Ten.

4

Unter welchem Alkoholgehalt gilt ein Getränk nach deutschem Lebensmittelrecht als alkoholfrei?

Alkoholfreie Varianten bekannter Cocktails lassen meist nur die Spirituose weg; Liköre werden durch ähnlich schmeckende Sirups oder Fruchtsäfte ersetzt.

5

Wie heißt ein mit Sodawasser „aufgespritzter“ Sour?

Collinses wie der Tom Collins sind ebenfalls mit Sodawasser verlängerte Sours, jedoch größer und stets auf Eiswürfeln serviert.

6

Bis zu welcher Flüssigkeitsmenge gilt ein Mixgetränk üblicherweise als Shortdrink?

Shortdrinks haben meist einen hohen Alkoholanteil und werden „straight up“, also ohne Eis, in Cocktailschalen mit Stiel serviert.

7

Welcher Sänger machte die Margarita 1977 mit seinem Hit „Margaritaville“ zusätzlich populär?

Schon 1953 hatte die Zeitschrift Esquire den Drink zum „Drink des Monats“ gekürt: „Sie ist aus Mexiko, Señores, und sie ist hübsch anzusehen, aufregend und provokant.“

8

Wer veröffentlichte 1862 die legendäre Rezeptsammlung „How to Mix Drinks“?

Das Buch verbreitete sich in mehreren Auflagen und zahlreichen, teilweise nicht autorisierten Nachdrucken rasend schnell, sogar bis zurück nach Europa.

9

Welche Blume heißt auf Spanisch „margarita“?

Die englische Entsprechung „Daisy“ war seit dem 19. Jahrhundert eine übliche Bezeichnung für Sour-Cocktails; 1936 trank man in den USA bereits Tequila Daisy.

10

Welche wichtige Cocktail-Zutat entstand im 18. Jahrhundert in Italien aus aromatisierten Weinen?

Der Import aus Italien in die Vereinigten Staaten ist seit den 1840er Jahren belegt und wurde später die Grundlage für Klassiker wie Manhattan und Martinez.

11

In welchem Gefäß soll der Apotheker Antoine Peychaud in New Orleans seine Mixturen serviert haben?

Die Theorie hat ein Zeitproblem: Peychaud stellte seinen Bitter wahrscheinlich erst ab 1830 her, als das Wort „Cocktail“ längst verbreitet war.

12

Von welchem Cocktail servieren manche Bars pro Gast und Abend höchstens zwei oder drei?

Der Tiki-Klassiker wird aus mehreren Rumsorten, Fruchtlikören und Fruchtsäften gemixt und zählt zu den alkoholstärksten Drinks auf einer Barkarte.

13

Welcher Drink kombiniert Wodka mit Rinderbouillon?

Solche würzigen Drinks gelten als „Corpse Reviver“ oder Katerkiller, die nach einem langen Barabend wieder aufbauen und kräftigen sollen.

14

In welcher mexikanischen Stadt soll Carlos Herrera 1938 die Margarita gemixt haben?

Benannt haben soll er den Drink nach dem Revuegirl Marjorie King; eine andere Legende nennt ein Showgirl namens Margarita de la Rosa als Namensgeberin.

15

Wie hieß um 1800 eine mit Wasser verdünnte und mit Zucker gesüßte Spirituose?

Die damaligen Brände kamen sehr rau und hochprozentig aus dem Fass und waren unverdünnt kaum zu genießen; Kräuterbitter machten daraus den ersten Cocktail.

16

Von welchem Cocktail unterscheidet sich die Margarita nur durch Tequila statt Weinbrand als Basis?

Schon 1944 ist die Tequila-Abwandlung in den Vereinigten Staaten unter dem Namen Tequila Sidecar belegt; das Rezept erschien aber bereits 1937 in einer Londoner Sammlung.

17

Welche Spirituose gewannen Siedler in Neuengland, indem sie vergorenen Apfelmost gefrieren ließen?

Gesund war das nicht: Auch unerwünschte Nebenprodukte der Gärung konzentrierten sich im Getränk. Heute wird der Apfelbrand durch Destillation hergestellt.

18

In welchem Jahr wurde der „cock tail“ erstmals schriftlich als Getränk definiert?

Die Definition lautete: stimulierendes Getränk aus Spirituosen aller Art, Zucker, Wasser und Bitters – im Grunde ein gewürzter Sling, der etwa dem heutigen Old Fashioned entspricht.

19

Welche Margarita-Variante ersetzt den Triple Sec durch Agavensirup und verzichtet auf den Salzrand?

Der Drink ist nach dem 1965 gegründeten Tommy’s Restaurant in San Francisco benannt, geht auf Julio Bermejo zurück und steht bei der IBA unter den New Era Drinks.

20

Welcher Barkeeper veröffentlichte 1930 das „Savoy Cocktail Book“?

Er erzählte augenzwinkernd, der Cocktail sei nach „Coctel“ benannt, der Tochter eines mexikanischen Königs Axolotl VIII. – ohne die kleinste schriftliche Unterlage dazu.

21

Welcher Tequila-Hersteller warb bereits 1945 mit einem Drink namens Margarita?

Auch der Club Kentucky in der Grenzstadt Ciudad Juárez nimmt die Erfindung des Drinks für sich in Anspruch – einer von vielen Ursprungsmythen.

22

In welcher IBA-Kategorie wird die Margarita geführt?

Die Margarita ist seit den 1950er Jahren in Bars weltweit zu Hause; das Rezept der IBA reduziert im Vergleich zu vielen anderen die Menge des Zitrussaftes.

23

Auf welchem Rang landete die Margarita bei einer Umfrage zu den meistbestellten Drinks in Hotelbars?

Seit den 1950er Jahren wird der Tequila-Klassiker in Bars weltweit serviert und gehört neben dem Tequila Sunrise zu den bekanntesten Tequila-Drinks.

24

Für welches nicht reinrassige Tier war „cocktail“ im 18. Jahrhundert eine gängige Bezeichnung?

Zugtieren wurde der Schwanz gestutzt, damit er sich nicht im Geschirr verfing; laut David Wondrich war es von da nicht weit zum „mixed-breed drink“.

25

Auf welchen Autor geht die Legende von der Wirtin Betty Flanagan und dem ersten Cocktail zurück?

Die Figur stammt aus der 1821 erschienenen Erzählung „The Spy“; als mögliches reales Vorbild gilt eine Wirtin namens Catherine „Kitty“ Hustler aus dem heutigen Elmsford.

26

Welche vergorene Flüssigkeit ließen die Mongolen gefrieren, um den Alkoholgehalt zu steigern?

Durch wiederholtes Abtrennen des Eises stieg der Alkoholgehalt bis auf 30 % Vol., was das Getränk über Monate hinweg haltbar machte.

27

Wer ordnete 2003 im Buch „The Joy of Mixology“ die bekanntesten Cocktails in „Familien“?

Er selbst relativierte sein System mit der obersten Regel des Barkeepers: „Nothing Is Written in Stone“ – nichts ist in Stein gemeißelt.

28

Seit welchem Jahr ordnet die IBA ihre offiziellen Cocktails nur noch grob nach Entstehungszeit?

Zuvor hatte der Berufsverband eher willkürlich nach Pre-Dinner, After-Dinner, Long Drink Style und Popular Cocktails sortiert – plus einem einzigen Special Cocktail.

29

Wer prägte um 1250 den Ausdruck „eau de vie“ für destillierten Trinkalkohol?

Das Destillationswissen war um 1140 über Übersetzungen arabischer Texte nach Spanien gelangt; etwa zur selben Zeit taufte Ramon Llull die Substanz „Alkohol“.

30

Wie viele „key cocktails“ identifizierten die Autoren des Standardwerks „Cocktailian“?

Die Schlüsselrezepte wurden auf einem Koordinatensystem mit den Achsen salzig–bitter und süß–sauer verortet; der Rest landete unter „Paradiesvögel und Grenzgänger“.

Kennst du dich mit Cocktails aus?

Teste diese Fakten im interaktiven Quiz.

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30 Fakten über Cocktails, die du noch nicht kanntest