30 spannende Fakten über Der Magen
Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.
Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Alles gewusst? Beweis es.
Quiz mit 30 Fragen spielenWelche Säure bildet zusammen mit dem Enzym Pepsin den Hauptteil des Magensafts?
Im Ruhezustand geben die Magendrüsen nur etwa 10 ml Saft pro Stunde ab, bei Nahrungsaufnahme kann die Menge auf bis zu 1000 ml pro Stunde steigen.
Wie viele Liter fasst der Magen eines Menschen ungefähr?
Das Fassungsvermögen ist von Mensch zu Mensch verschieden; der Magen bringt den Nahrungsbrei außerdem auf eine einheitliche Temperatur, schichtet und speichert ihn.
Welchen Preis erhielten Marshall und Warren 2005 für ihre Forschung zu Helicobacter pylori?
Die beiden Forscher aus Perth wurden je zur Hälfte ausgezeichnet; lange hatte die medizinische Forschung ihre Entdeckung nicht ernst genommen.
Welche Nährstoffe werden im Magen vor allem vorverdaut?
Sie werden dort in sogenannte Polypeptidketten zerlegt; die eigentliche Verdauung und Resorption findet erst im Dünndarm statt.
Welchen deutschen Namen trägt der Pylorus am Magenausgang?
Von außen erscheint er als harte Einschnürung, innen bildet er einen Schließmuskel, der sich für den Speisebrei etwa 13 mm weit öffnen kann.
Was galt vor der Entdeckung von H. pylori neben Übersäuerung als Grund für Magengeschwüre?
Erst 1989 wurde das Bakterium weltweit als Ursache des Ulcus anerkannt.
Wie heißen Medikamente, die Magensäure neutralisieren?
Mit solchen Mitteln und mit Säureblockern behandelte man Geschwüre in Magen und Zwölffingerdarm, bevor ein Bakterium als Ursache erkannt wurde.
Welche typische Form nimmt der Magen an, wenn sich der Pylorus bei Füllung absenkt?
Form und Lage sind nicht konstant, sondern hängen von der Füllung und der Körperstellung ab; bei Frauen liegt der Magen meist tiefer und steiler als bei Männern.
Wie heißt bei Wiederkäuern der eigentliche Magen mit drüsenhaltiger Schleimhaut?
Ihm sind drei Vormagenabschnitte mit drüsenloser Schleimhaut vorgeschaltet, in denen bereits erste Resorptionsvorgänge ablaufen.
Womit ist die Magenkuppel direkt unter dem Zwerchfell gewöhnlich gefüllt?
Sie wird bei der Nahrungsaufnahme mitverschluckt; auf dem Röntgenbild zeigt sich der Fundus deshalb als Magenblase.
Welche Art von Muskulatur bildet die Muskelschicht der Magenwand?
Die Schicht gliedert sich in drei Lagen: die Fibrae obliquae, das Stratum circulare und das Stratum longitudinale.
Wie heißen die Muskelkontraktionen, die den Nahrungsbrei zum Magenausgang transportieren?
Solche Wellen werden ausgelöst, wenn der Speisebrei den Magen im oberen Korpusbereich dehnt; Fette werden dabei nebenbei verflüssigt.
Welcher Magenabschnitt ist bei Vögeln dem Drüsenmagen nachgeschaltet?
Er zerkleinert die Nahrung mechanisch und ersetzt so Zähne und Kauen; bei Vögeln mit weicher, leichtverdaulicher Kost ist er nur gering entwickelt.
Wie heißt der Mageneingang am Übergang von der Speiseröhre in der Fachsprache?
Dieser Abschnitt ist durch Bindegewebe relativ stark befestigt; seine Öffnung, das Ostium cardiacum, wird auch Magenmund genannt.
Welcher Eigenschaft verdankt Helicobacter pylori den ersten Teil seines Namens?
Zuvor hieß der Keim nach dem Magenausgang „Campylobacter pyloridis“ und später „Campylobacter pylori“.
Welcher Abschnitt macht den größten Anteil des einhöhligen Magens aus?
Der anschließende Abschnitt zum Zwölffingerdarm hin ist enger; sein engster Teil heißt Canalis pyloricus.
Welches Hormon bilden die G-Zellen im Antrum des Magens?
Die Bildung von Magensaft wird sowohl durch Nervenimpulse, vor allem vor der Nahrungsaufnahme, als auch durch Hormone gesteuert.
Wie nennt man die Steine, die viele Vögel zum Zermahlen der Nahrung verschlucken?
Eine andere Bezeichnung ist Grit; Seevögel nehmen statt Steinen auch andere harte Partikel wie Muscheln auf.
Aus welchem Abschnitt des embryonalen Darmrohrs entsteht der Magen?
Die Anlage ist zunächst eine spindelförmige Erweiterung, die über zwei Gekröse an der rücken- und der bauchseitigen Körperwand befestigt ist.
Was lässt sich anhand des Erbguts von Helicobacter pylori über 60.000 Jahre zurückverfolgen?
Der Keim wird bevorzugt innerhalb von Familien weitergegeben, sodass sich die Stämme verschiedener geographischer Bevölkerungsgruppen genetisch unterscheiden lassen.
Welche Fische sind magenlos, was als Anpassung an Schnecken- und Muschelkost gedeutet wird?
Die Kalkschalen dieser Beutetiere machten die Magensäure nutzlos.
Welches urtümliche Säugetier hat wie der Ameisenigel vermutlich den Magen wieder verloren?
Auch etwa ein Viertel aller Fischarten kommt ohne Magen aus; vielfach gingen dabei auch die zugehörigen Gene, etwa für Pepsinogen, verloren.
Wie nennt man es, wenn sich der Magen zu schnell entleert?
Das Gegenstück, eine zu langsame Entleerung, heißt Gastroparese.
Welche Zellen der Magenschleimhaut bilden den Intrinsic Factor?
Dieselben Zellen in Korpus und Fundus stellen auch die Magensäure her; sie werden auch Parietalzellen genannt.
Welchen sehr niedrigen pH-Wert erreicht der Magensaft des Menschen?
Dieser Wert gilt nur bei leerem Magen; nach dem Essen kann er je nach Pufferkapazität des Speisebreis auf 4,5 bis 6,5 ansteigen.
Vor etwa wie vielen Millionen Jahren trat der Magen erstmals bei Wirbeltieren auf?
Später ging das Organ in zahlreichen Abstammungslinien wieder verloren, was mit dem Fehlen bestimmter Protonenpumpen zusammenhängen könnte.
Bei welchem Tier wölbt sich der Magenfundus als Blindsack über den Mageneingang?
Der lateinische Name dieser Vorwölbung lautet Saccus caecus ventriculi.
Welches Enzym verdaut im Magen neben Pepsin Eiweiße und arbeitet bei niedrigem pH am besten?
Beide Enzyme werden von den Magenzellen als inaktive Vorstufen abgesondert und erst durch den Kontakt mit der Magensäure aktiviert.
Wie viele weitere Bakterienarten im Magen wiesen Stanford-Forscher 2005/2006 nach?
Etwa zehn Prozent der gefundenen Mikroorganismen unterschieden sich genetisch erheblich von allen bis dahin bekannten Bakterien.
Wie heißt die Reibeplatte, zu der ein Drüsensekret im Magen der Vögel aushärtet?
Das Sekret härtet erst durch die Säure aus dem Drüsenmagen aus; zusammen mit verschluckten Steinen zermahlt die Platte dann die Nahrung.