Zum Inhalt springen

30 Fakten

30 spannende Fakten über Telefon

Erst etwas Neues lernen, dann im Quiz testen.

Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.

Alles gewusst? Beweis es.

Quiz mit 30 Fragen spielen
1

Welcher Regisseur drehte 1954 den Thriller „Bei Anruf Mord“?

Das Telefon spielt auch in „Nicht auflegen“ (2002) die Hauptrolle – der Film spielt fast ausschließlich in einer Telefonzelle.

2

Welcher Künstler schuf 1936 das „Hummer-Telefon“?

Ein weiteres berühmtes Telefon-Kunstwerk ist das „Soft Pay-Telephone“ von Claes Oldenburg aus dem Jahr 1963.

3

Welcher Satz gehört der Überlieferung nach zu den ersten, die per Telefon übermittelt wurden?

Ein Jahrzehnt vor Bell gab es bereits Apparate, die Töne über elektrische Leitungen übertrugen und in größerer Stückzahl als Demonstrationsobjekte verkauft wurden.

4

In welcher Stadt wurde Alexander Graham Bell am 3. März 1847 geboren?

Den zweiten Vornamen „Graham“ nahm er als Kind aus Bewunderung für einen Freund der Familie an; unterrichtet wurde er zunächst von seiner Mutter.

5

Welcher deutsche Erfinder gab seinem Gerät zur Tonübertragung den Namen „Telephon“?

Am 26. Oktober 1861 führte er seinen Fernsprecher dem Physikalischen Verein in Frankfurt vor; das Gerät konnte zunächst Musiknoten, aber noch keine Sprache übertragen.

6

Welche Aufforderung war bis in die 1970er Jahre an öffentlichen Fernsprechern angebracht?

Die weltweit verbreitetste Sonderform des Telefons ist die Telefonzelle – fachlich präziser das Telefonhäuschen mit fest installiertem Münzfernsprecher.

7

Wen heiratete Alexander Graham Bell im Jahr 1877?

Die gehörlose Tochter seines Geschäftspartners hatte er als Lehrer an der Clarke-Schule kennengelernt; heiraten durfte er sie erst nach Fertigstellung seiner Erfindung.

8

In welcher Stadt brachte Bell das Telefon 1876 erstmals zur praktischen Anwendung?

Von den frühen Erfindern hatte nur Bell die organisatorischen Fähigkeiten, das Telefon über die Laborapparatur hinaus als Gesamtsystem zur Marktreife zu bringen.

9

Welchen Beruf übte Almon Strowger aus, der 1891 die automatische Vermittlung patentierte?

Der Überlieferung nach nahm ihm ein Konkurrent gemeinsam mit dem örtlichen „Fräulein vom Amt“ die Kundenaufträge weg – das brachte ihn auf die Idee der Selbstwahl.

10

Welcher Schauspieler verkörperte Alexander Graham Bell in der Filmbiografie von 1939?

Der Darsteller wurde so stark mit der Erfinderrolle identifiziert, dass man das Telefon in Teilen der USA nach ihm benannte.

11

Welche Firma fertigte nach den Berliner Versuchen von 1877 weitere Bell-Telefone an?

Dieselbe Firma patentierte am 29. April 1913 den Nummernschalter, der nach dem Impulswahlverfahren arbeitete und lange in Telefonen gebräuchlich war.

12

Welche britische Glam-Rock-Band veröffentlichte 1971 den Titel „Alexander Graham Bell“?

Der Song erreichte in Deutschland Platz 24 der Hitparade, und die Band erhielt dafür eine goldene Schallplatte.

13

Auf welchen Frequenzbereich ist der beim Telefonieren übertragene Schall oft eingeschränkt?

Die Einschränkung erfolgt aus Wirtschaftlichkeitsgründen: Für eine ausreichende Silbenverständlichkeit genügen oben einige Kilohertz und unten wenige hundert Hertz.

14

Auf welcher Bahnstrecke begann 1926 die Entwicklung des Mobiltelefons mit einem Zugtelefon?

Der Dienst wurde von der Deutschen Reichsbahn und der Reichspost betrieben; flächendeckend eingesetzt werden Mobiltelefone erst seit der Jahrtausendwende.

15

Seit welchem Jahr ermöglichen Satellitentelefone weltweites Telefonieren ohne Bodennetz?

Neben Satelliten nutzen vor allem Autotelefone und Mobiltelefone kabellose Funkkanäle, während Festnetztelefone bis heute hauptsächlich über Kabelnetze angeschaltet werden.

16

In welchem Jahr ersetzte die Bundespost den Ausdruck „Fernsprecher“ offiziell durch „Telefon“?

Zur Unterscheidung vom Mobiltelefon hat sich inzwischen das Retronym Festnetztelefon eingebürgert; in der Schweiz kann „Telefon“ auch ein Telefongespräch meinen.

17

Wie hoch kann laut Bundesnetzagentur das Bußgeld für den Betrieb eines CT1+-Telefons sein?

Seit 2009 sind CT1+- und CT2-Telefone in Deutschland nicht mehr zugelassen; laut einer Aussage der Bundesregierung von 2008 wird der Betrieb aber geduldet, solange keine Störung erfolgt.

18

Auf welchen Generalpostdirektor geht der Begriff „Fernsprecher“ zurück?

Er galt zugleich als Sprachpfleger; bei der Bahn wurde der Fernsprecher intern mit „Fspr“ abgekürzt, der Fernsprechapparat mit „FeAp“.

19

In welcher Stückzahl wurde das Schweizer Telefonmodell 50 von 1950 etwa hergestellt?

Das schwarze Wand- und Tischmodell gab es später auch in Crème und Grau; in der Schweiz waren nur PTT-geprüfte Apparate erlaubt, die man bei der Fernmeldedirektion mieten musste.

20

Über welche Entfernung lief der letzte der Berliner Telefonversuche vom 26. Oktober 1877?

Die Versuche unter der Regie von Generalpostmeister Stephan und Generaltelegraphendirektor Budde begannen mit 6 km und markierten den Beginn der einsatzfähigen Telefonie in Deutschland.

21

Wie heißt der Effekt, der verhindert, dass man sich im eigenen Hörer übermäßig selbst hört?

Technisch wird das mit einem Differentialtransformator in der Gabelschaltung gelöst, der die gleichzeitige Übertragung in beide Richtungen über nur zwei Adern ermöglicht.

22

Welches Modell war ab November 1976 das erste Festnetz-Tastentelefon der Bundesrepublik?

Zu den bekanntesten deutschen Apparaten zählen die Modelle W28 (ab 1928), W38 und W48 (ab 1938 bzw. 1948) sowie der FeTAp 611 ab 1963.

23

In welchem Jahr entwickelten die Bell Telephone Laboratories das Mehrfrequenzwahlverfahren?

Diese Anwahl über Tasten ist heute die gebräuchlichste bei analogen Telefonen und löste das ältere Impulswahlverfahren der Wählscheibe ab.

24

In welcher Stadt wurde ab dem 1. Oktober 1924 versuchsweise eine „Telephon-Oper“ eingerichtet?

Die Post vermietete den Teilnehmern dafür 2, 4, 6 oder 8 Doppelkopfhörer; die einmaligen Kosten lagen je nach Anzahl bei 30 bis 75 Mark, die vierteljährlichen Gebühren bei 30 bis 72 Mark.

25

Welche Frequenz hat die Rufwechselspannung, mit der in Deutschland ein Telefon klingelt?

Früher erregte diese Wechselspannung direkt ein elektromagnetisches Läutwerk; heute wird sie elektronisch detektiert und steuert oft elektronisch erzeugte Klingeltöne.

26

Wie hieß das 1964 vorgestellte erste in Deutschland entwickelte Tastentelefon?

Seine zehn Zifferntasten waren in zwei versetzten Reihen angeordnet (1 3 5 7 9 / 2 4 6 8 0); es blieb eine Machbarkeitsstudie, weil die Bauteile für eine Serienproduktion zu teuer waren.

27

Zwischen welchen Städten wurde 1913/14 das sogenannte Rheinlandkabel verlegt?

Das Kabel markierte den Anfang des europäischen Kabelnetzes im Fernsprech-Weitverkehr, wurde aber wegen des Ersten Weltkriegs zunächst nicht weitergeführt.

28

Welche Gleichspannung liegt etwa an der Anschlussleitung eines aufgelegten Telefons an?

Wird der Hörer abgehoben, bricht die Spannung auf einen definierten Wert von rund 12 V zusammen, weil das Telefon dann mit etwa 600 Ohm an der Leitung hängt.

29

Wofür stand die Abkürzung DECT bis 1995?

Bei DECT findet Funkbetrieb nur zwischen Basisstation und Handapparat statt; für den Gesprächsaufbau wird ab der Basisstation wieder das Kabelnetz genutzt.

30

Welches 1988 von der Bundespost genehmigte Gerät gilt als erstes Schnurlostelefon Deutschlands?

Schnurlose Telefone erreichten gegen Ende des Jahrzehnts den deutschen Markt; die ersten standardisierten Techniken CT1 und CT2 kamen ab 1984 auf den Markt.

Kennst du dich mit Telefon aus?

Teste diese Fakten im interaktiven Quiz.

Quiz mit 30 Fragen spielen
30 Fakten über Telefon, die du noch nicht kanntest