Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Ein Berg erhebt sich über seine Umgebung – doch wo der Hügel aufhört und der Berg beginnt, ist erstaunlich unscharf. Hinter jedem Gipfel stecken Kräfte, die ganze Kontinente bewegen. Dieses Quiz führt von den Grundbegriffen der Bergkunde über die Entstehung der Gebirge bis zum höchsten Berg der Erde: Namen, Vermessung, Klima, Tierwelt und Besteigungsgeschichte des Mount Everest. Die Fragen reichen von leicht bis knifflig und eignen sich zum Sofortspielen ebenso wie für den Quizabend.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Wie nennt man aktive und auch ehemalige feuerspeiende Berge?
Vulkane
Viele von ihnen entstehen dort, wo heiße Gesteinsschmelze leichter ist als ihre Umgebung und deshalb nach oben dringt.
Q 02Wer stand am 29. Mai 1953 als Erster auf dem Gipfel des Mount Everest?
Edmund Hillary und Tenzing Norgay
Die ersten Besteigungsversuche wurden schon in den 1920er Jahren unternommen; seit den 1960er Jahren kamen zahlreiche neue Routen hinzu.
Q 03Welcher Vorgang lässt neben dem Vulkanismus in der Regel Berge entstehen?
Plattentektonik
Bewegen sich zwei Platten der Erdkruste gegeneinander, wird an der „Knautschzone“ oft ein Gebirgszug aufgeschoben – etwa im Himalaya, in den Anden oder in den Alpen.
Q 04In welchem Land steht der Berg Tabor frei in der Landschaft?
Israel
Frei stehende Berge sind die Ausnahme, denn meist gehören Berge zu einem Gebirge.
Q 05Welchen Beruf hatte der Brite George Everest, nach dem der Mount Everest benannt ist?
Landvermesser
International trägt der Berg diesen Namen seit 1856; Sir George leitete lange Jahre die Große Trigonometrische Vermessung des Subkontinents.
Q 06In welchem Land ist der nur 170 Meter hohe Møllehøj der höchste Berg?
Dänemark
Was als hoch gilt, ist relativ: Der Wilseder Berg überragt mit 169 m ü. NHN sämtliche natürlichen Erhebungen im Umkreis von 100 Kilometern.
Q 07Welchem Anteil des Normaldrucks entspricht der Luftdruck auf dem Mount-Everest-Gipfel knapp?
einem Drittel
Gemäß der barometrischen Höhenformel beträgt er 325,4 hPa; hinzu kommen extreme Temperaturschwankungen und starke Winde.
Q 08Welche Bedeutung hatte das Wort „Berg“ früher, wie Namen wie Arlberg und Lötschberg zeigen?
Pass
Das gemeingermanische Wort geht auf eine indogermanische Wurzel mit der Bedeutung ‚hoch, erhaben‘ zurück.
Q 09Wie heißen Zonen, in denen sich eine Platte der Erde unter eine andere schiebt?
Subduktionszonen
Die untere Platte wird dabei aufgeschmolzen; die heiße Schmelze steigt auf und ist eine Ursache des Vulkanismus.
Q 10In welchem Jahr erreichten Messner und Habeler den Everest-Gipfel ohne Zusatzsauerstoff?
1978
Reinhold Messner und Peter Habeler standen an einem 8. Mai auf dem höchsten Punkt der Erde – ein Vierteljahrhundert nach der Erstbesteigung.
Q 11Mit welchem 8516 m hohen Nachbarberg verbindet der Südostgrat den Mount Everest?
Lhotse
Der niedrigste Punkt dieses Grats ist der 7906 m hohe Südsattel, auch South Col genannt.
Q 12Worauf „schwimmen“ junge Gebirge wegen der geringeren Dichte ihrer Gesteine quasi?
Erdmantel
Ihre Gesteine haben eine Dichte von etwa 2,5 bis 3 g/cm³, der basaltähnliche Untergrund dagegen rund 3,3 g/cm³.
Q 13Von welchem Land aus wurde der „Peak b“ genannte Mount Everest 1848 erstmals vermessen?
Indien
Nepal verweigerte damals den Zugang zu seinem Territorium, sodass die Vermesser aus großer Entfernung arbeiten mussten.
Q 21Unter welchem Namen stand der höchste Berg der Welt lange in deutschen Atlanten?
Gaurisankar
Der Irrtum geht auf den deutschen Himalaya-Pionier Hermann von Schlagintweit zurück, der 1855 bei Kathmandu einen anderen Gipfel für Peak XV hielt.
Q 22Welche Schartenhöhe gilt im Hochgebirge als Mindestmaß für einen eigenständigen Berg?
100 Meter
Als zweites Kriterium dient die Dominanz: Im Hochgebirge sollte sie mindestens etwa ein bis drei Kilometer betragen.
Q 23Wie stark kann der Jetstream im Winter am Gipfel des Mount Everest höchstens wehen?
285 km/h
Im Winter und Frühling herrschen Winde aus westlichen Richtungen vor; von Juni bis September bestimmt dann der Indische Monsun das Wetter.
Q 14Aus welchem Gestein besteht der eigentliche Gipfelbereich des Mount Everest?
Kalkstein
Wenige Meter unterhalb des Gipfels wurden Proben mit zahlreichen Fragmenten von Crinoiden, Trilobiten, Ostrakoden und Brachiopoden aufgesammelt.
Q 15Was bedeutet der tibetische Name Qomolangma für den Mount Everest?
Mutter des Universums
Der offizielle chinesische Name gibt die tibetische Benennung lautlich wieder und hängt ein Wort für „Gipfel“ an.
Q 16Wie schnell schiebt sich die indische Platte pro Jahr etwa unter Eurasien?
drei Zentimeter
Durch die Kollision verdickt sich die kontinentale Kruste, weshalb der Mount Everest noch immer wächst – allerdings nur wenige Millimeter im Jahr.
Q 17Wie heißt die Opferzeremonie, die Sherpas vor einer Besteigung des Mount Everest durchführen?
Puja
Meist nehmen auch die westlichen Expeditionsteilnehmer teil, denn nach dem Glauben der Sherpas würden die Berggötter sonst zornig.
Q 18Welche Durchschnittstemperatur herrscht im Januar auf dem Gipfel des Mount Everest?
−36 °C
Der Januar ist der kälteste Monat, in dem die Werte bis auf −60 °C fallen können; selbst im Juli bleibt es auf dem Gipfel unter der Frostgrenze.
Q 19Welcher Gegenanstieg genügt nach Definition der Bergsteigervereinigungen für einen Gipfel?
30 Meter
Deshalb gibt es mehr Gipfel als Berge: Im Normalfall weist ein Berg einen Hauptgipfel und mehrere Nebengipfel auf.
Q 20Wofür hielt man den Himalaya wegen der Wolkenfahnen an seinen Gipfeln ursprünglich?
Vulkankette
Die Fahnen entstehen, wenn feuchtigkeitsbeladene Luft bei Westwind zu einer weißen, nach Osten zeigenden Wolke kondensiert – oft verfälschend „Schneefahne“ genannt.
Q 24Wie heißt das „Schwimmgleichgewicht“, das bei Bergregionen zu 90 bis 95 Prozent gegeben ist?
Isostasie
Ältere, stärker abgetragene Bergketten sind etwas eingesunken und stehen mit ihrer Umgebung zu fast 100 Prozent im Gleichgewicht.
Q 25Wer errechnete 1852, dass „Peak XV“ höher ist als alle bis dahin bekannten Berge?
Radhanath Sikdar
Sein Ergebnis lautete 29.002 Fuß, also 8840 m; wegen letzter Zweifel an der Genauigkeit wurde es erst 1856 bekannt gemacht.
Q 26Welche Gebirgsbildung in polnahen Gebieten beginnt mit einer von Gletschern gefüllten Mulde?
Reliefumkehr
Zieht sich das Eis zurück, entspannt sich der Untergrund und hebt die Geröllfüllung teils über die Umgebung – zu beobachten etwa am Münsterländer Kiessandzug.
Q 27Welcher Heilige veranstaltete der Sage nach einen Wettlauf zum Gipfel des Mount Everest?
Padmasambhava
Sein Herausforderer, ein Lama der Bön-Religion, ließ seine Trommel zurück – bis heute heißt es, Geister schlügen sie, wenn eine Lawine zu Tale donnert.
Q 28Welches Couloir gliedert neben dem Norton-Couloir die Nordwand des Mount Everest?
Hornbein-Couloir
Die Nordwand ist mit einer Neigung um 40–45 Grad deutlich flacher als die Südwestwand, die um 60–70 Grad steil ist.
Q 29Wer führte die britische Armee-Expedition, die sich 1904 gewaltsam den Weg durch Tibet bahnte?
Francis Younghusband
Unterwegs entstand von Kampa Dzong aus, rund 150 Kilometer entfernt, die erste detaillierte Fotografie der Ostflanke des Mount Everest.
Q 30In welchem Erdzeitalter waren erstmals die Voraussetzungen für höhere Berge gegeben?
Neoarchaikum
Davor war die kontinentale Lithosphäre zu heiß und zu dünn, um Erhöhungen von mehr als 2.500 Metern zu tragen.