Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Die Eröffnung ist die erste Phase jeder Schachpartie: Figuren entwickeln, das Zentrum beherrschen, den König in Sicherheit bringen. Über Jahrhunderte haben Meister dafür Regeln, Systeme und Fallen ausgearbeitet. Dieses Quiz fragt nach goldenen Regeln, Gambits und berühmten Zugfolgen, nach der Geschichte der Eröffnungslehre und nach der Englischen Eröffnung mit 1. c4. Von leichten Einstiegsfragen bis zu Varianten für Kenner ist alles dabei.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Mit welchem Zug beginnt Weiß eine Schachpartie am häufigsten?
e2–e4
Bis ins 20. Jahrhundert galt er oft als einzig vernünftiger Anfangszug; weil er das Entwicklungsprinzip am meisten betont, wird er Lernenden empfohlen.
Q 02Welche Phase einer Schachpartie schließt sich an die Eröffnung an?
Mittelspiel
Die Eröffnung selbst ist die erste Phase einer Partie und dauert, bis beide Seiten ihre Figuren entwickelt haben.
Q 03Wie oft soll jede Figur in der Schacheröffnung nach den goldenen Regeln möglichst ziehen?
Einmal
Wer dieselbe Figur mehrfach bewegt, verliert häufig ein oder mehrere Tempi; auch Bauernzüge wollen gut überlegt sein, weil sie sich nicht rückgängig machen lassen.
Q 04Mit welchem Zug antwortet Schwarz in der Sizilianischen Verteidigung auf 1. e4?
c7–c5
Die asymmetrische Antwort hat sich fest etabliert; im 19. Jahrhundert begann noch mehr als die Hälfte der Partien mit dem Doppelschritt beider Königsbauern.
Q 05Wie viele Züge umfasst die Eröffnung einer Schachpartie ungefähr?
15
Die Eröffnung endet, sobald die Figuren entwickelt sind; je nachdem, welche Steine zuerst gezogen werden, unterscheidet man verschiedene Gruppen von Spielen.
Q 06Mit welchem Zug bringt man den König in der Schacheröffnung in eine sichere Position?
Rochade
Daneben wollen beide Seiten in dieser Phase ihre Figuren entwickeln und die Zentrumsfelder beherrschen.
Q 07Welche vier Felder bilden das Zentrum des Schachbretts?
d4, d5, e4, e5
Nach den goldenen Regeln besetzt man diese Felder möglichst mit eigenen Bauern oder wirkt mit einem Zug wie 1. c4 auf sie ein.
Q 08Welche Figuren sollen nach den goldenen Eröffnungsregeln im Schach zuerst entwickelt werden?
Springer
Die Leichtfiguren kommen vor den Schwerfiguren ins Spiel, und unter ihnen sind die Läufer in der Regel erst an zweiter Stelle an der Reihe.
Q 09Welcher Schachweltmeister schlug vor, die Grundstellung der Figuren auszulosen?
Bobby Fischer
Anlass war das enorm angewachsene Eröffnungswissen; die so entstandene Schachvariante erfreut sich vor allem im Internet wachsender Beliebtheit.
Q 10Wie heißt eine Zugfolge, die den Gegner im Schach zu einem Fehler verleiten soll?
Eröffnungsfalle
Oft wirkt sie nur gegen Unerfahrene und schlägt bei fehlerfreiem Spiel des Gegners zum eigenen Nachteil aus; die Variante gilt dann als widerlegt.
Q 11Wie nennt man die Eröffnungsvariante, die im Schach bei weitem bevorzugt gespielt wird?
Hauptvariante
Viele Eröffnungen verzweigen sich schon nach wenigen Zügen in Varianten mit eigenen Namen, etwa die Drachenvariante im Sizilianischen.
Q 12Welches Spiel gilt allgemein als älteste Version des Schachs?
Chaturanga
Die Figuren waren dort so eingeschränkt beweglich, dass bis zum ersten Aufeinandertreffen feindlicher Steine viele Züge vergingen.
Q 13Welche Figuren kommen laut den goldenen Schachregeln erst nach den Leichtfiguren ins Spiel?
Dame und Türme
Wer die Dame schon früh umherzieht, begeht nach den Schachlehrbüchern einen der sogenannten Kardinalfehler der Eröffnung.
Q 21Wer propagierte das strategisch-positionelle Schach, das Siegbert Tarrasch weiterentwickelte?
Wilhelm Steinitz
Mit diesem Stil gewannen im späten 19. Jahrhundert die geschlossenen Spiele an Bedeutung, vor allem die Eröffnungen mit 1. d4 d5.
Q 22Welches Gambit entsteht nach 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 Lc5 4. b4?
Evans-Gambit
Weiß opfert den weniger bedeutsamen b-Bauern und gewinnt dafür Zeit, weil Schwarz seinen Läufer mehrfach ziehen muss.
Q 23Unter welchem Namen ist die Orang-Utan-Eröffnung mit 1. b4 ebenfalls bekannt?
Sokolski-Eröffnung
Sie zählt zu den Unregelmäßigen Eröffnungen, die nur selten gespielt werden und vergleichsweise wenig analysiert sind.
Q 14Zu welcher Gruppe zählen Schacheröffnungen mit 1. e4, auf die Schwarz nicht e5 antwortet?
Halboffene Spiele
Die Mehrzahl dieser Eröffnungen entstand im 19. Jahrhundert; große Popularität erlangten sie vor allem im 20. Jahrhundert.
Q 15Welchen Vorsprung hat Weiß als Anziehender im Schach gegenüber Schwarz?
Einen Halbzug
Aus diesem kleinen Vorsprung versucht Weiß, einen Eröffnungsvorteil zu erzielen.
Q 16In welcher Verteidigung zieht Schwarz seine Dame bereits im zweiten Zug?
Skandinavisch
Der frühe Damenzug verstößt gegen eines der goldenen Prinzipien; diese gelten aber nicht absolut, und die Eröffnung wird häufig gespielt.
Q 17Nach wem ist die Spanische Partie im englischen Sprachgebrauch benannt?
Ruy López de Segura
Eröffnungsnamen gehen oft auf Meister zurück, die eine Zugfolge erforscht oder etabliert haben, oder auf deren Herkunft; andere beschreiben Merkmale der Stellung.
Q 18Mit welchem Zug antwortet Schwarz in den Indischen Varianten auf 1. d4?
Sg8–f6
Diese Antworten werden häufiger gespielt als früher und stehen für die Abkehr von symmetrischer Verteidigung hin zu asymmetrischen Eröffnungen.
Q 19Welche Schacheröffnung ist trotz ihres Namens im eigentlichen Wortsinn kein Gambit?
Damengambit
Schwarz kann den gewonnenen Mehrbauern nach der Annahme kaum halten, sodass Weiß in Wahrheit nichts opfert.
Q 20Welche Felder gelten in der Grundstellung beider Seiten im Schach als Schwächen?
f2 und f7
Anfangs deckt sie nur der jeweilige König, weshalb viele Fallen genau dort ansetzen, zum Beispiel das Seekadettenmatt.
Q 24Mit welchem Werk begann im 19. Jahrhundert die Systematisierung der Schacheröffnungen?
„Handbuch des Schachspiels“
Zur selben Zeit begann mit den Arbeiten führender Meister wie der Berliner Schule die gezielte Erforschung der Eröffnungen.
Q 25Für welche Verteidigung ist die Stellung nach 1. e4 c5 2. Sf3 e6 3. d4 d5 4. e5 Sc6 typisch?
Französische
Die Zugfolge beginnt als Sizilianisch – ein Beispiel dafür, wie Zugumstellungen verschiedene Eröffnungen ineinander überführen können.
Q 26Welchen Namen wollte der Schachmeister Carl Carls der Englischen Eröffnung vergeblich geben?
Bremer Partie
Carls (1880–1958) eröffnete seine Partien regelmäßig mit dem Doppelschritt des c-Bauern; mit der Erinnerung an ihn verschwanden auch die Versuche einer Umbenennung.
Q 27Für welches Land spielten Najdorf, Panno und Pilnik beim Interzonenturnier in Göteborg 1955?
Argentinien
Die drei bereiteten für Schwarz gemeinsam einen neuen 9. Zug im Sizilianischen vor, der fast gleichzeitig in drei Partien auf das Brett kam.
Q 28In welchem Jahr taucht der Name „Englische Eröffnung“ erstmals in der Schachliteratur auf?
1868
Anlass war eine Partie aus dem Pariser Turnier des Vorjahres, die ein Engländer mit 1. c4 begonnen hatte.
Q 29In welchem Jahr wurde der Schachinformator eingeführt?
1966
Zusammen mit digitalen Datenbanken und Turnierpartien im Internet sorgt er dafür, dass sich neue Eröffnungsideen immer schneller unter den Spielern verbreiten.
Q 30Wie heißt die Variante 1. e4 Sf6 2. e5 Sg8, die Schwarz zurück in die Grundstellung führt?
Brooklyn-Variante
Schwarz verschenkt damit zwei Tempi, doch der Nachteil gilt in dieser Variante als verhältnismäßig gering.