Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Wasserspringen ist seit 1904 olympisch und verbindet Eleganz, Mut und Präzision: Vom 1-m-Brett bis zum 10-m-Turm entscheiden Haltung, Saltodrehungen und ein sauberes Eintauchen über die Punkte. Dieses Quiz fragt nach den Anfängen in Halle und Schweden, den Regeln bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften, den erfolgreichsten Springerinnen und Springern sowie kuriosen Varianten wie dem Klippenspringen. Ob Freizeitspringer oder Wettkampfkenner: Hier zeigt sich, wer den Sport wirklich versteht.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Wie heißt der beliebte Freizeitsprung, bei dem eine möglichst hohe Fontäne entsteht?
Arschbombe
Anders als im Wettkampf zählt für viele Freizeitspringer vor allem der Mut zum Absprung und das Gefühl des freien Falls.
Q 02Wie heißt die Extremsportvariante des Wasserspringens in offenen Gewässern?
Klippenspringen
Die Sportler stürzen sich dabei von Felsklippen aus mehr als zehn Metern Höhe und kombinieren Turmsprungtechnik mit den Tücken der freien Natur.
Q 03Welche schwere Verletzung droht besonders bei Kopfsprüngen in unbekannte Gewässer?
Querschnittlähmung
Ursache ist meist eine falsch eingeschätzte Wassertiefe oder Hindernisse unter der Wasseroberfläche.
Q 04Welche Sprungübung verlangt das Seepferdchen-Abzeichen?
Sprung vom Beckenrand
Für den Deutschen Schwimmpass sind bereits Sprünge aus bis zu drei Metern Höhe gefordert.
Q 05Seit welchem Jahr ist Wasserspringen Bestandteil der Olympischen Spiele?
1904
Die ersten olympischen Wettbewerbe fanden in St. Louis statt und waren ausschließlich den Männern vorbehalten.
Q 06Wer ist mit vier Gold- und einer Silbermedaille der erfolgreichste olympische Wasserspringer?
Greg Louganis
Der US-Amerikaner sammelte seine fünf Medaillen zwischen 1976 und 1988.
Q 07Welche Nation dominierte das olympische Wasserspringen bis in die 1970er-Jahre?
USA
Bis heute ist sie mit Abstand die erfolgreichste Nation, auch wenn China zuletzt fast alle Titel holte.
Q 08Seit welchem Jahr sind die Synchronwettbewerbe im Wasserspringen olympisch?
2000
Die Synchronpaare springen bei Olympischen Spielen ohne Vorkampf direkt im Finale.
Q 09In welchem antiken Epos wird das Wasserspringen erstmals erwähnt?
„Odyssee“
Die Erwähnung stammt aus dem 8. Jahrhundert vor Christus; damals galt das Springen eher als militärische Ausbildung denn als Wettkampf.
Q 10Welche Disziplin des Wasserspringens ist nicht olympisch?
Kunstspringen vom 1-m-Brett
Bei Weltmeisterschaften wird diese Disziplin seit 1991 ausgetragen, dort allerdings ohne Halbfinale.
Q 11Wo wurde 1912 der erste olympische Frauenwettbewerb im Wasserspringen ausgetragen?
Stockholm
Das Kunstspringen der Männer war bereits vier Jahre zuvor ins olympische Programm aufgenommen worden.
Q 12Wie viele Wettkampfrichter bewerten bei internationalen Einzelwettbewerben die Sprünge?
sieben
Die zwei höchsten und zwei niedrigsten Wertungen werden gestrichen, die drei übrigen addiert und mit dem Schwierigkeitsgrad multipliziert.
Q 13Mit welcher Bewegung ist die Entwicklung des Wasserspringens in Deutschland verknüpft?
Turnbewegung
Als Väter dieser Bewegung gelten Turnvater Jahn und GutsMuths, deren Einfluss bis ins Schwimmbad reichte.
Q 21Welche staatliche Organisation fördert Wasserspringen in der Schweiz im Breitensport?
Jugend und Sport
Schweizer Schüler erwerben über mehrere Stufen Stoffabzeichen; ab der fünften Stufe zählt eine Wettkampfpunktzahl.
Q 22Wie viele Springer qualifizieren sich im olympischen Einzel aus dem Vorkampf für das Halbfinale?
18
Im Halbfinale und Finale beginnen alle wieder bei null Punkten, die Besten springen jeweils zum Schluss eines Durchgangs.
Q 23Was wurde in Schweden an Seen und Küsten erbaut, damit Sportler ihre Sprünge zeigen konnten?
Holzgerüste
Schweden war neben Deutschland das Ursprungsland des modernen Wettkampfspringens.
Q 14Welche Sprünge verlangt das Rettungsschwimmabzeichen?
Kopf- und Startsprünge
In Deutschland gehört das Wasserspringen zum festen Bestandteil vieler Schwimmabzeichen.
Q 15Mit welcher Geschwindigkeit trifft ein Turmspringer vom 10-m-Turm auf das Wasser?
50 km/h
Innerhalb weniger Zehntelsekunden wird der Springer abgebremst, dabei lastet das 3,5-Fache seines Körpergewichts auf ihm.
Q 16In welchen zwei Ländern entstand Wasserspringen ab dem 18. Jahrhundert als Wettkampfsport?
Deutschland und Schweden
Die Aufnahme ins olympische Programm verbreitete die Sportart später auch in anderen Ländern.
Q 17Bei welchem Volk galt das Springen mit Tauchen neben den Römern als militärisches Mittel?
Germanen
Auch im antiken Griechenland gehörte das Springen eher zur militärischen Ausbildung als zum sportlichen Wettkampf.
Q 18Wer ist mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen die erfolgreichste Olympia-Wasserspringerin?
Guo Jingjing
Die Chinesin sammelte ihre sechs Medaillen bei drei aufeinanderfolgenden Sommerspielen.
Q 19Welche olympische Disziplin von 1904 verlangte nach dem Absprung eine möglichst lange Tauchphase?
Kopfweitsprung
Neben dieser Kuriosität stand in St. Louis nur noch das Turmspringen der Männer auf dem Programm.
Q 20In welchem Jahr wurde der internationale Dachverband World Aquatics gegründet?
1908
Unter seinem früheren Namen FINA veranstaltete der Verband auch die ersten offiziellen Weltmeisterschaften im Wasserspringen.
Q 24In welchen Fluss sprangen die ersten Wettkampfspringer in Halle zumeist von Brücken?
Saale
Dort wurde 1840 auch der weltweit erste Verein für Wasserspringen gegründet.
Q 25Wo fand man ein erstes Bild eines Wasserspringers aus der Zeit um 475 vor Christus?
Paestum
Das Grabgemälde soll den Verlauf des Lebens von der Geburt bis zum Tod symbolisieren.
Q 26Wie viele Paare qualifizieren sich bei Olympischen Spielen für die Synchronwettbewerbe?
acht
Weil es keinen Vorkampf gibt, wird im Synchronspringen direkt das Finale ausgetragen.
Q 27In welchem Jahr fand in Schweden die erste, noch inoffizielle Weltmeisterschaft statt?
1899
Die erste offizielle WM ließ danach noch mehr als sieben Jahrzehnte auf sich warten.
Q 28Seit welchem Jahr nehmen Frauen an den deutschen Meisterschaften im Kunstspringen teil?
1921
Im Turmspringen dauerte es bis 1933, ehe Frauen bei deutschen Meisterschaften antreten durften.
Q 29Welche Gruppe zählte zu den ersten, die Wassersprünge in Wettkämpfen vor Zuschauern zeigten?
Halloren
Bei ihnen war das Springen sportlicher Brauch; gesprungen wurde zumeist von Brücken in den Fluss.
Q 30Wie hieß der 1840 gegründete, weltweit erste Verein für Wasserspringen?
Tichy’sche Frösche
Weil in dieser Zeit mehrere Schwimmbäder entstanden und das Springen dort ungefährlicher war, verbreitete sich die Sportart rasch.