Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Gesteine sind natürliche Gemische aus Mineralkörnern, Minerale dagegen chemisch einheitliche, meist kristalline Stoffe, die durch geologische Prozesse entstanden sind. Dieses Quiz fragt nach den drei Gesteinsklassen, nach Plutoniten, Vulkaniten und Metamorphose, nach Meteoriten und dem ältesten Gestein der Erde. Dazu kommen Fragen zur Definition des Minerals, zur Mineralevolution seit dem präsolaren Nebel und zu Eigenschaften wie Strichfarbe, Dichte und Härte.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01In wie viele Klassen werden Gesteine nach ihrer Entstehung grob unterteilt?
Drei
Die Klassen sind magmatische Gesteine, Sedimentgesteine und metamorphe Gesteine; innerhalb davon wird weiter untergliedert.
Q 02Wie heißt die Lehre von den Gesteinen?
Petrologie
Sie ist ein Teilgebiet der Geowissenschaften; der geologische Gesteinsbegriff schließt sogar Eis, lockeren Sand und Kohle ein.
Q 03Welches vulkanische Glas entsteht, wenn Lava durch Kontakt mit Wasser abgeschreckt wird?
Obsidian
Bei dieser Abschreckung entsteht überhaupt keine kristalline Ordnung mehr.
Q 04Aus welchem Gestein entsteht durch Rekristallisation der „zuckerkörnige“ Marmor?
Kalkstein
Marmor ist weitgehend monomineralisch – beim Umbau ändert sich der Mineralbestand kaum, ähnlich wie beim Quarzit.
Q 05Wie nennt man Minerale, die zeitgleich mit dem Gestein entstehen, dessen Teil sie sind?
Primärminerale
Die andere Gruppe bildet sich erst durch spätere Veränderung des Gesteins, etwa Metamorphose oder Verwitterung.
Q 06Wie heißt die Gesteinsmetamorphose, die durch Meteoriteneinschläge ausgelöst wird?
Impaktmetamorphose
Weiträumige Metamorphose findet sonst meist in großer Tiefe statt, lokale nahe der Oberfläche im Zusammenhang mit Vulkanismus.
Q 07Wie heißen die riesigen Gesteinsmassen, die Magma in der Tiefe bilden kann?
Plutone
Solche Körper umfassen oft mehrere Tausend Kubikkilometer Gestein; Beispiele für ihre Gesteine sind Granit und Gabbro.
Q 08Wie bezeichnet man menschengemachte Substanzen, die mit Mineralen identisch sind?
Synthetische Äquivalente
Von Menschen erzeugte Substanzen gelten grundsätzlich nicht als Minerale, auch wenn sie natürlichen gleichen.
Q 09Wie nennt man die Zwischenglieder zwischen Plutoniten und Vulkaniten?
Ganggesteine
Sie dringen in Spalten zwischen Magmakammer und Erdoberfläche ein; Beispiele sind Granitporphyr, Dolerit und Lamprophyr.
Q 10Wie nennt man die Veränderungen eines Sediments nach der primären Ablagerung?
Diagenese
Durch Druck, Bindemittelzufuhr und erhöhte Temperatur wird aus weichem Sediment ein hartes, sprödes Sedimentgestein.
Q 11Wie nennt man die gesamte Geschichte eines Gesteins von seiner Bildung bis heute?
Petrogenese
Das Wort leitet sich vom altgriechischen petros für „Stein“ ab.
Q 12Welches Mineral liefert die ältesten datierten Zeugnisse einer festen Erdkruste?
Zirkon
Dank seines hohen Schmelzpunkts kann das Mineral komplette Gesteinskreisläufe überdauern.
Q 13Wie viele Minerale haben einen bedeutenden Anteil an der Gesteinsbildung?
Dreißig
Zu diesen gesteinsbildenden Mineralen zählen vor allem Silikate wie Feldspäte, Quarz und Glimmer sowie Karbonate wie Calcit.
Q 21Ab welcher Tiefe in der Erdkruste spricht man beim Erkalten von Magma von Plutoniten?
5 km
Dank der guten Wärmeisolation kühlt die Schmelze dort langsam ab, sodass mit bloßem Auge sichtbare Kristalle entstehen.
Q 22Wie heißen die zentimetergroßen Glasobjekte, die bei Meteoriteneinschlägen aus irdischem Gestein entstehen?
Tektite
Sie bilden sich durch einschlagbedingtes Schmelzen und schnelles Abkühlen an der Luft – anders als Impaktite wie der Suevit.
Q 23Aus welchen Eisen-Nickel-Mineralen setzen sich Eisenmeteoriten häufig zusammen?
Kamacit und Taenit
Steinmeteoriten bestehen dagegen vor allem aus Silikaten wie Olivin oder Pyroxen; Stein-Eisen-Meteoriten sind ein Mischtyp.
Q 14In welchem Land liegt die Acasta-Gneis-Formation mit dem ältesten sicher datierten Gestein?
Kanada
Das Gestein des Slave-Kratons wurde 1999 auf 4,031 Milliarden Jahre datiert.
Q 15Was bedeutet das mittellateinische „aes minerale“, von dem sich das Wort Mineral ableitet?
Grubenerz
Geprägt wurde das Wort im 16. Jahrhundert nach französischem Vorbild.
Q 16Welcher Begriff bezeichnet in der Medizin die Bildung von Gallen-, Speichel- oder Nierensteinen?
Lithogenese
In der Geologie steht derselbe Begriff für die Gesteinsbildung, abgeleitet vom altgriechischen Wort für Stein.
Q 17Unter welcher Bezeichnung fassen viele Wissenschaftler nichtkristalline natürliche Verbindungen zusammen?
Mineraloide
Der Begriff ist vor allem in amerikanischen Lehrbüchern gebräuchlich, im deutschen Sprachraum dagegen nicht eingeführt.
Q 18Auf welchen dänischen Arzt und Geologen geht das Superpositionsprinzip zurück?
Nicolaus Steno
Das Lagerungsgesetz besagt, dass höherliegende Schichten in der Regel jünger sind als tieferliegende.
Q 19Wie nennt man Gesteinskomponenten, die weniger als 1 % der Gesamtmasse ausmachen?
Akzessorien
Trotz ihres winzigen Anteils sind sie häufig für ein Gestein namensgebend.
Q 20Warum gilt Feuerstein trotz seiner reinen SiO2-Zusammensetzung nicht als Mineral?
Gemisch mehrerer Mineralphasen
Feuerstein besteht aus den strukturell unterschiedlichen Mineralen Tiefquarz, Mogánit und Opal – und ist damit ein Gestein.
Q 24Woraus werden Steine und Mineralien nach Aristoteles gebildet?
Erdigem Rauch
Metalle entstanden in seiner Vorstellung aus einer anderen „Ausdünstung“, die sich in Luft verwandeln konnte.
Q 25Wie heißen die kilometerbreiten Kontakthöfe, die sich um große plutonische Intrusionen bilden?
Aureolen
Kontaktmetamorphose wirkt durch Wärme – im Kleinen auch nur zentimeterweit um magmatische Gänge oder unter Lavaströmen.
Q 26Wie nennt man die Lehre von der Be- und Verarbeitung nichtmetallischer Gesteine und Erden?
Gesteinshüttenkunde
Die Kunst, Steine zu bearbeiten, trägt dagegen den Namen Lithurgik.
Q 27In welchem Diagramm lässt sich die Nomenklatur magmatischer Gesteine nach ihrem Mineralbestand ablesen?
Streckeisendiagramm
Magmatite entstehen durch das Erkalten und Auskristallisieren von geschmolzenem Material aus dem Erdinneren.
Q 28In wie viele Stadien wird die Evolution der Minerale aktuell unterteilt?
10
Die Stadien verteilen sich auf drei Ären; jedes beginnt mit charakteristischen geologischen oder biologischen Prozessen.
Q 29Wie viele Mineralarten erkannte die International Mineralogical Association im Juli 2026 an?
6.226
Mit Varietäten, Synonymen und noch nicht anerkannten Arten existieren über 7.000 Mineralnamen.
Q 30Welches Mineral bildete sich bei rund 1730 K als erstes aus dem präsolaren Nebel?
Korund
Durch Reaktion mit dem heißen Gas folgten Hibonit, Grossit, Krotit und weitere Calciumaluminate.