Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Meteorologie ist die Lehre von den physikalischen und chemischen Vorgängen in der Atmosphäre, und ihre bekannteste Anwendung ist die Wettervorhersage, die jeden Tag Millionen Menschen betrifft. Dieses Quiz fragt nach der Geschichte der Wetterkunde von Albertus Magnus bis zur Telegrafie, nach Messgeräten, Codes wie METAR und GRIB, Wettersatelliten und den Modellen, mit denen Supercomputer das Wetter berechnen. Dazu kommt die Saffir-Simpson-Hurrikan-Windskala: ihre fünf Kategorien, die Grenzen in Knoten und die Debatte um eine sechste Stufe.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Wie heißt die unterste Schicht der Atmosphäre?
Troposphäre
Die Meteorologie befasst sich daneben mit der Stratosphäre und in beschränktem Umfang sogar mit den Schichten darüber.
Q 02Welcher Wissenschaftsgruppe wird die Meteorologie zugerechnet?
Geowissenschaften
An Universitäten ist das Fach oft den Instituten für Geophysik oder der Fakultät für Physik angegliedert.
Q 03Welche Skala dient zur Klassifizierung der Windstärke?
Beaufortskala
Alternativ kann an einer Wetterstation auch die Sichtmarkentabelle als Hilfsmittel dienen.
Q 04Welches eigenständige Teilgebiet der Meteorologie arbeitet mit Infrarotkameras im Orbit?
Satellitenmeteorologie
Mit Infrarotaufnahmen lässt sich quantifizieren, wie viel Wärme erwärmte Landmassen nachts ins Weltall abstrahlen.
Q 05Welche Technik ermöglichte zwischen 1880 und 1900 die erste Revolution in der Wetterkunde?
Telegrafie
Erst der zeitnahe Datenvergleich zwischen den Wetterdiensten machte synoptische Wetterkarten möglich.
Q 06Was unterscheidet die Meteorologie von anderen Naturwissenschaften?
Kaum kontrollierbare Laborbedingungen
Die Datenerfassung ist an die Rahmenbedingungen der Natur gebunden, was die Reproduzierbarkeit von Messungen einschränkt.
Q 07Was bedeutet das altgriechische Wort „meteōrología“ ursprünglich?
Untersuchung der überirdischen Dinge
Die Wettervorhersage und die Klimatologie sind die bekanntesten Anwendungsgebiete des Fachs.
Q 08Wer darf den Titel Meteorologe führen?
Jeder, der sich mit dem Wetter beschäftigt
Die Bezeichnung ist kein geschützter Begriff; umgangssprachlich heißt ein öffentlich auftretender Meteorologe auch Wetterfrosch.
Q 09In welchem Jahrzehnt wurde das Radar entwickelt, das im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam?
1930er
Spezielle Wetterradare lieferten erstmals Beobachtungsdaten auch bei Nacht und Nebel.
Q 10Welche Art der Datenanalyse steht in der Klimatologie im Vordergrund?
Zeitreihenanalyse
In der eng verwandten Meteorologie steht dagegen die räumliche Auswertung der Daten im Mittelpunkt.
Q 11Wie nennt man die Vorhersage, dass das Wetter von morgen dem heutigen entspricht?
Persistenzprognose
Dieses einfachste Modell ist zugleich die erste Bewährungsprobe für jedes neu entwickelte Vorhersagemodell.
Q 12In welchem Jahr fuhr die erste Montgolfière?
1783
Mit Wetterballonen ließ sich das Wetter in den unteren Luftschichten danach deutlich besser erforschen.
Q 13Welche Erfolgswahrscheinlichkeit hat die Annahme „morgen wird das Wetter wie heute“ etwa?
60 %
Der Grund: Wetterlagen bleiben oft über längere Zeit nahezu gleich.
Q 21Wie viele TIROS-Wettersatelliten starteten die USA zwischen 1960 und 1966?
10
Der Einsatz von Wettersatelliten gilt als wesentlicher Meilenstein der Wetterforschung; der erste startete 1960.
Q 22Auf Studien über welchen Hurrikan stützte sich die Saffir-Simpson-Skala besonders?
Camille
Entwickelt wurde die Skala 1969 von Herbert Saffir und Robert Simpson; ab 1972 führte das National Hurricane Center sie offiziell ein.
Q 23In welchen standardisierten Höhen über dem Boden werden Bodenmessungen meist vorgenommen?
2 oder 10 Meter
Die Messung vertikaler Gradienten ist bis heute sehr aufwändig, weshalb man sich meist auf Bodenmessungen beschränkt.
Q 14Welcher Code wird in der Luftfahrt für routinemäßige Wettermeldungen genutzt?
METAR
Landstationen übertragen ihre Daten dagegen im SYNOP-Code, auf See gewonnene Daten werden im Ship-Code verschlüsselt.
Q 15In welcher Höhe stehen geostationäre Wettersatelliten über der Erde?
36.000 km
Andere Satelliten umkreisen die Erde auf einem niedrigen Orbit in nur 400 bis 800 km Höhe.
Q 16Wie heißen die Anlagen, in denen viele meteorologische Messwerte erhoben werden?
Klimagärten
Zu den Grundgrößen zählen Albedo, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Niederschlag, Sichtweite und Wind.
Q 17Wo unterhielt die Wehrmacht von 1941 bis 1945 Wetterstationen?
Arktis
Wetterforschung diente schon früher militärischen Zwecken, etwa für Windprognosen vor Seeschlachten.
Q 18Welcher Philosoph unternahm im 3. Jahrhundert v. Chr. meteorologische Beobachtungen?
Theophrastos von Eresos
Schon Nomaden beobachteten das Wetter, um Wanderbewegungen ihrer Beute- und Herdentiere einzuschätzen.
Q 19Welcher Mathematiker entwickelte in den 1920er Jahren Methoden für komplexe Wettermodelle?
Lewis Fry Richardson
Seine Methoden bilden noch heute häufig die Grundlage meteorologischer Simulationen auf Supercomputern.
Q 20Welcher Gelehrte beschrieb in „De natura locorum“ die Prägung eines Ortes durch seine Lage?
Albertus Magnus
Seine Abhandlung gilt als einer der frühen theoretischen Ansätze der Wetterkunde.
Q 24Welches Datenformat definierte die WMO für den Austausch von Wetterdaten?
GRIB
Der Name steht für „GRIdded Binary“; das Format deckt aktuelle, historische und prognostizierte Daten ab.
Q 25Zu welchen Uhrzeiten werden an Wetterstationen typischerweise dreimal täglich Daten gewonnen?
7, 12 und 19 Uhr
Je nach Status im Messnetz wird stündlich oder nur zwei- bis dreimal am Tag gemessen; die Daten werden international ausgetauscht.
Q 26An welcher Universität war das BEST-Projekt zu Temperaturaufzeichnungen angesiedelt?
Berkeley
Viele Argumente sogenannter Klimaskeptiker stützen sich auf die umstrittene Datenlage sehr alter Messreihen.
Q 27Wie hieß die US-Satellitenreihe, von der zwischen 1968 und 1978 acht Exemplare starteten?
NIMBUS
Einer der acht Starts schlug fehl; die Satelliten hatten Infrarotkameras an Bord, mit denen sich Wolken auch nachts filmen ließen.
Q 28Wie hieß das US-Projekt zur Wettererforschung in der Zeit des Kalten Krieges?
Thunderstorm
Die Wetterforschung in großen Höhen diente damals vor allem der Raumfahrt und der Entwicklung von Interkontinentalraketen.
Q 29Wie heißt die Klimakammer des Forschungszentrums Karlsruhe?
AIDA
Solche Kammern sind seltene Ausnahmen, denn Meteorologen haben in der Regel kein Labor für ihre Messungen.
Q 30Welcher Wiener Astronom schrieb 1514 eine kurze Darlegung der theoretischen Klimatologie?
Georg Tannstetter
Seine Schrift knüpfte an die Überlegungen von Albertus Magnus zur geografischen Lage an.