Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Statistik ist die Lehre von den Methoden zum Umgang mit quantitativen Informationen. Ihre Wurzeln reichen von antiken Volkszählungen über die Staatenkunde der Universitäten bis zur Wahrscheinlichkeitsrechnung. Dieses Quiz fragt nach Begriffen, Teilbereichen und Köpfen der Statistik: nach den Anfängen der amtlichen Statistik, den Schritten einer Untersuchung, den Denkschulen der Inferenz und den Skalenniveaus von Merkmalen.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Unter welchem Fachbegriff ist die Bevölkerungswissenschaft auch bekannt?
Demografie
Die Disziplin befasst sich statistisch mit der Entwicklung von Bevölkerungen und deren Strukturen.
Q 02Welcher Teilbereich der Statistik heißt auch beschreibende oder empirische Statistik?
Deskriptive Statistik
Mit ihren Methoden verdichtet man quantitative Daten zu Tabellen, graphischen Darstellungen und Kennzahlen.
Q 03Wie wird Statistik heute auch bezeichnet, wenn etwa Maschinelles Lernen zum Einsatz kommt?
Data Science
Weil die Datenmengen in allen Disziplinen rasant zunehmen, gewinnen die Statistik und die aus ihr abgeleitete Analyse dieser Daten an Bedeutung.
Q 04Aus Betrachtungen worüber entstand die moderne Wahrscheinlichkeitsrechnung?
Glücksspiele
Als Geburtsstunde des Fachs gilt ein Briefwechsel zweier Mathematiker im Jahr 1654.
Q 05Welches Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften prüft Modelle mit statistischen Daten?
Ökonometrie
Es führt ökonomische Theorie, mathematische Methoden und statistische Daten zusammen, um ökonomische Phänomene quantitativ zu analysieren.
Q 06Was bedeutet die Forderung, eine Statistik solle „reliabel“ sein?
verlässlich
Daneben wird von Statistiken gefordert, dass sie objektiv, valide, signifikant und relevant sind.
Q 07Welches Teilgebiet der Statistik wird auch Biometrie genannt?
Biostatistik
Es beschäftigt sich mit Fragestellungen aus der medizinischen Forschung und aus anderen Forschungsbereichen, die sich mit Lebewesen befassen.
Q 08Wozu wendet die Versicherungsmathematik mathematische und statistische Methoden an?
Risikomessung
Eingesetzt wird sie im Versicherungswesen ebenso wie im Bankensystem.
Q 09Als Teilgebiet welches mathematischen Bereichs wird die Statistik insbesondere angesehen?
Stochastik
Zugleich gilt sie als eigenständige Disziplin über das Sammeln, die Analyse, die Interpretation und die Präsentation von Daten.
Q 10Was ist eigentlich nur ordinalskaliert, obwohl oft Durchschnitte daraus gebildet werden?
Schulnoten
Sie sind in festen Begriffen definiert, etwa von sehr gut bis ungenügend; ob die Abstände zwischen den Stufen gleich groß sind, ist zweifelhaft.
Q 11Aus welchem Bereich stammt die statistische Methode Six Sigma?
Qualitätsmanagement
Ihr Kernelement ist die Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung und Überwachung von Geschäftsvorgängen mit statistischen Mitteln.
Q 12Zu welcher Gruppe von Kennzahlen gehören Standardabweichung, Varianz und Spannweite?
Streuungsmaße
Mittelwerte, Median und Modus zählen dagegen zu den Lageparametern.
Q 13In welcher Phase einer statistischen Untersuchung werden die Daten kodiert und bereinigt?
Aufbereitung
Zur Datenbereinigung gehören Plausibilitätsprüfung und Korrektur sowie der Umgang mit Ausreißern und fehlenden Werten.
Q 21Wer erfand den „Statistischen Durchschnittsbürger“ (l'homme moyen)?
Adolphe Quetelet
Er ergründete seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gesellschaftliches Zahlenmaterial nach Durchschnitten, Korrelationen und Gesetzmäßigkeiten.
Q 22Wer führte 1749 den deutschen Begriff „Statistik“ ein?
Gottfried Achenwall
Der Begriff bezeichnete ursprünglich die „Lehre von den Daten über den Staat“.
Q 23In welcher Stadt fand 1449 die erste Volkszählung in Deutschland statt?
Nürnberg
Die Stadtverwaltung wollte Bevölkerung und Vorräte erfassen, um über die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Markgrafenkrieg zu entscheiden.
Q 14Wo fand um 2700 v. Chr. vermutlich die erste Volkszählung statt?
Ägypten
Volkszählungen waren die ersten amtlichen Statistiken; für die Stadt Mari in Mesopotamien ist eine um 1700 v. Chr. überliefert.
Q 15Was bedeutet das italienische Wort „statista“, mit dem das Wort „Statistik“ verwandt ist?
Staatsmann
Dahinter steht das lateinische „status“ beziehungsweise das italienische „stato“ für Staat.
Q 16Als was galten frühe amtliche Statistiken, statt veröffentlicht zu werden?
Staatsgeheimnisse
Um 1870 existierten dann in den meisten großen Staaten Europas moderne statistische Behörden.
Q 17Welche Skala besitzt das höchste Skalenniveau?
Verhältnisskala
Sie hat einen absoluten Nullpunkt, wie ihn etwa Blutdruck, Lebensalter oder Längenmaße aufweisen.
Q 18Wessen Briefwechsel im Jahr 1654 gilt als Geburtsstunde der Wahrscheinlichkeitsrechnung?
Pascal und Fermat
Den Anstoß zu dieser Disziplin gaben Überlegungen zu Spielen, bei denen der Zufall entscheidet.
Q 19Was besitzt eine Studie mit zu geringen Fallzahlen zu wenig, um einen Zusammenhang zu zeigen?
Power
Die Fallzahlplanung gehört deshalb üblicherweise zum statistischen experimentellen Design, zum Beispiel bei klinischen Studien.
Q 20Welcher Art waren frühe statistische Modelle fast immer?
linear
Erst die wachsende Rechenkapazität weckte ein gesteigertes Interesse an komplexeren Modellen wie künstlichen neuronalen Netzwerken.
Q 24Was waren die Tontinen, in denen die politische Arithmetik ihren Ursprung hatte?
Rentenversicherung
Die politischen Arithmetiker begannen als Erste, in den Daten nach Gesetzmäßigkeiten zu forschen.
Q 25Welchen Ansatz entwickelten Harold Jeffreys, Dennis Victor Lindley und Leonard Jimmie Savage?
Bayes-Inferenz
In der induktiven Statistik gibt es, anders als in der deskriptiven, verschiedene Denkschulen, die ein Problem unterschiedlich analysieren, bewerten und berechnen.
Q 26In welchem Jahr wurde das Statistische Amt des Deutschen Reiches errichtet?
1872
Seitdem wird in Deutschland eine gesamte amtliche Statistik geführt.
Q 27Seit welchem Jahr ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm in Preußen Bevölkerungsstatistiken erstellen?
1683
Erfasst wurden zunächst Geburten, Eheschließungen und Todesfälle; 1719 kamen der Hausbestand und die Kommunalfinanzen hinzu.
Q 28Wer gilt als Hauptvertreter der politischen Arithmetiker in Deutschland?
Süßmilch
Sein Werk „Die Göttliche Ordnung“ von 1741 handelt von Geburt, Tod und Fortpflanzung des menschlichen Geschlechts.
Q 29Von welchem Statistiker stammt die statistische Entscheidungstheorie?
Abraham Wald
Sie zählt neben zwei weiteren Denkschulen zu den Ansätzen, welche die induktive Statistik dominieren.
Q 30Welcher deutsche Staat ließ 1771 die Dachsbergsche Volksbeschreibung erstellen?
Bayern
Mit solchen Erhebungen zogen deutsche Staaten und Städte nach, nachdem Preußen mit Bevölkerungsstatistiken begonnen hatte.