Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Plankton treibt im freien Wasser und folgt der Strömung – und bildet doch die Basis der Nahrungsnetze in Meeren und Seen. Vom winzigen Virus bis zur meterlangen Qualle gehört erstaunlich viel dazu. Dieses Quiz fragt nach Begriffen wie Phyto- und Zooplankton, nach der Forschungsgeschichte seit Helgoland, nach Größenklassen und Lebensstadien sowie nach den Kieselalgen, die den Hauptteil des pflanzlichen Planktons stellen.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Welche Walgruppe, zu der Blauwal und Finnwal gehören, filtriert Plankton?
Bartenwale
Ohne das Plankton der arktischen Gewässer würde diesen Riesen die Nahrungsgrundlage fehlen.
Q 02Wie nennt man die massenhafte Vermehrung von Mikroalgen im Wasser?
Algenblüte
Einige giftige Arten können dabei zur Gefahr für die menschliche Gesundheit werden.
Q 03Wie nennt man es, wenn ein See durch stark wucherndes pflanzliches Plankton kollabiert?
Umkippen
Auslöser ist ein Nährstoffüberschuss in stehenden Binnengewässern oder in Fließgewässern.
Q 04Was bedeutet das griechische Wort, von dem sich „Plankton“ ableitet?
Umherirrendes
Der Name passt: Die Schwimmrichtung dieser Organismen wird von den Wasserströmungen vorgegeben.
Q 05Woraus besteht das sogenannte „gelatinöse Plankton“ vornehmlich?
Quallen
Zum tierischen Plankton gehören außerdem Krill, Pfeilwürmer und die Larven von Muscheln und Stachelhäutern.
Q 06Welche Rohstoffe entstehen über geologische Zeiträume auch aus abgesunkenem totem Plankton?
Erdöl und Erdgas
Auch biogene Sedimentgesteine gehen auf das abgesunkene Material und die Ausscheidungen des Zooplanktons zurück.
Q 07Durch welchen Vorgang vermehren sich Kieselalgen hauptsächlich?
Zellteilung
Diese Vermehrung ist ungeschlechtlich; die Zellen selbst sind diploid.
Q 08Welchen Spitznamen tragen winzige Kunststoffteilchen, die im Meer wie Kleinstlebewesen treiben?
Plastik-Plankton
Die Partikel ähneln echtem Plankton in Größe, Aussehen und Schwimmverhalten und werden von Filtrierern mitgefressen.
Q 09Welches Gestein bildet sich aus dem Kalkschlamm abgesunkenen Planktons?
Kreide
Die Skelette vieler Planktonorganismen bestehen aus Calciumcarbonat und sammeln sich am Meeresboden.
Q 10Wie wird Zooplankton bezeichnet, das sich direkt von Phytoplankton ernährt?
herbivor
Arten, die anderes Zooplankton fressen, bilden das Gegenstück; beide Fraßbeziehungen sind im Nahrungsnetz miteinander gekoppelt.
Q 11Wie nennt man Wasserorganismen, die auch gegen Strömungen anschwimmen können?
Nekton
Bei den Schwebewesen des freien Wassers gibt dagegen die Strömung die Schwimmrichtung vor.
Q 12Wie heißt ein einzelner Organismus des Planktons?
Plankter
Gemeint ist jedes einzelne Lebewesen, das ohne oder mit nur geringer Eigenbewegung im freien Wasser schwebt.
Q 13Welche Rolle übernimmt Phytoplankton in der ozeanischen Nahrungskette?
Primärproduzent
Es baut seine Biomasse mithilfe der Photosynthese aus Kohlenstoffdioxid und Nährstoffen auf.
Q 21Wie heißt das kleinste Plankton, das sich noch mit Planktonnetzen gewinnen lässt?
Mikroplankton
Es lässt sich mit Lichtmikroskopen untersuchen und misst höchstens Bruchteile eines Millimeters.
Q 22In welchem Jahr erschien der erste Atlas für Meeresplankton?
2013
Er entstand in einer Kooperation der ETH Zürich mit der University of East Anglia; ausgewertet wurden Daten von einer halben Million Messstationen.
Q 23Zu welcher Tiergruppe gehört die Gattung Calanus, die riesige Biomasse im Plankton bildet?
Ruderfußkrebse
Gemeinsam mit dem Krill stellt die Gattung gewaltige Mengen an tierischer Biomasse.
Q 14Welche Fähigkeit ist für Plankton die Voraussetzung zum Überleben?
Schwebefähigkeit
Dafür sorgen etwa Wasserturbulenzen, eigene Schwebeorgane oder gespeichertes Gas; Bodenberührung führt meist zum Absterben.
Q 15Als was gelten die meisten Meeresgebiete wegen ihres geringen Nährstoffvorkommens?
ökologische Wüsten
Dabei ist Plankton in Gewässern eigentlich fast allgegenwärtig.
Q 16In welchem Teil des globalen Kohlenstoffkreislaufs spielt Plankton eine entscheidende Rolle?
Kohlenstoffpumpe
Organisches Material aus totem Plankton wird samt seiner Skelette zum Meeresboden transportiert.
Q 17Aus welchem Stoff besteht die Zellhülle der Kieselalgen überwiegend?
Siliziumdioxid
Die Hülle heißt Frustel; ihr verdanken die Algen auch ihren deutschen Trivialnamen.
Q 18Welches Quarzgestein entsteht aus dem Kieselschlamm abgestorbenen Planktons?
Feuerstein
Auch Radiolarit bildet sich aus solchem Schlamm am Meeresboden.
Q 19Welche Planktongruppe vermehrt sich neben Kieselalgen besonders bei Düngereintrag ins Meer?
Dinoflagellaten
Denselben Effekt hat nährstoffhaltiges Tiefenwasser, das durch Wind- oder Strömungsänderungen vermehrt an die Meeresoberfläche gelangt.
Q 20Wie wird das Plankton des Süßwassers bezeichnet?
Limnoplankton
Für das Gegenstück im Meerwasser sind gleich zwei Namen gebräuchlich: Haliplankton und Haloplankton.
Q 24Wer gilt als Begründer der systematischen Planktonforschung?
Johannes Peter Müller
Der Meeresbiologe begann 1846 auf Helgoland mit seinen Untersuchungen und nannte das Plankton damals noch „Auftrieb“.
Q 25In welchem Jahrzehnt wurden planktische Viren und Phagen erst entdeckt?
1980er
Der Nachweis gelang erst mit elektronenmikroskopischen Verfahren; sie bilden das untere Ende der Größenskala des Planktons.
Q 26Welcher Kieler Meereskundler leitete 1889 die erste reine Plankton-Expedition?
Victor Hensen
Keine wissenschaftliche Expedition zuvor hatte sich ausschließlich mit diesen Schwebeorganismen beschäftigt.
Q 27Welcher Farbstoff färbt die Plastiden der Kieselalgen braun?
Fucoxanthin
Er überdeckt die Farbe der Chlorophylle a und c; die Plastiden gehen auf eine Endosymbiose mit einer Rotalge zurück.
Q 28Ab welcher Mindestgröße lässt sich Plankton mit Netzen fangen?
20–65 µm
Was in den Maschen hängen bleibt, wird auch Netzplankton genannt.
Q 29Um welches Jahr untersuchte der Mediziner J. Vaughan Thompson bereits Plankton?
1828
Seine Arbeiten gelten als weniger systematisch als die späteren Forschungen auf Helgoland.
Q 30Wie heißen die speziellen Peptide, mit denen Kieselalgen ihre Schalen anlegen?
Silaffine
Sie lassen winzige kugelige Aggregate ausfallen, die sogenannten Nanospheren, aus denen sich die Schalen zusammensetzen.