Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Der Beagle ist ein britischer Meutehund, der einst für die Treibjagd auf Hasen und Kaninchen gezüchtet wurde und heute als fröhlicher Familienhund gilt. Seine Geschichte reicht bis zu den weißen Hubertushunden des 11. Jahrhunderts zurück. Das Quiz fragt nach Herkunft, Rassestandard, Jagdeinsatz und Erbkrankheiten des Beagles, aber auch nach seiner Rolle in der Forschung und beim US-Zoll. Ein eigener Teil widmet sich Snoopy, dem Beagle aus den „Peanuts“, vom Roten Baron bis zur Apollo-Mondlandefähre.
Alle 29 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Wem gehört der Beagle Snoopy in den „Peanuts“?
Charlie Brown
In manchen Kulturen übertrifft Snoopys Bekanntheit sogar die seines Besitzers, eines Vorortjungen, der ständig Niederlagen einstecken muss.
Q 02Wer zeichnete die Comic-Serie „The Peanuts“, aus der der Beagle Snoopy stammt?
Charles M. Schulz
Mit über 17.000 Folgen und Übersetzungen in mehr als 20 Sprachen zählt die Serie zu den erfolgreichsten Comics der Welt.
Q 03Für die Treibjagd auf welche Tiere wurde der Beagle ursprünglich in England gezüchtet?
Feldhasen und Wildkaninchen
Als lauffreudiger Meutehund jagte er dabei selbstständig, begleitet von Jägern zu Fuß oder zu Pferd.
Q 04Welche Farbe hat die Rutenspitze eines Beagles laut Standard?
Weiß
Die dicke, hoch angesetzte Rute wird fröhlich über der Rückenlinie getragen, darf aber nicht über den Rücken gerollt sein.
Q 05Welche Hunde werden anders als Beagles überwiegend zu Pferd auf der Fuchsjagd begleitet?
Foxhounds
Beagles jagen hauptsächlich in der Meute und lassen sich sowohl zu Fuß als auch beritten führen.
Q 06Wie heißt die Farbvariante „lemon and white“ beim Beagle auf Deutsch?
Zitronengelb-weiß
Bei dreifarbigen Hunden mit durchbrochener Flanke spricht man von „tricoloured broken“; daneben gibt es drei „Pied“-Varianten.
Q 07Wozu neigen Beagles als typische Meutehunde?
Übermäßigem Fressen
Meutehunde brauchen die Gesellschaft anderer Hunde oder vertrauter Menschen sowie viel Auslauf und Bewegung.
Q 08In welchem Bereich wird der Beagle häufiger eingesetzt als jede andere Hunderasse?
Wissenschaftliche Forschung
Für diesen Zweck werden Beagles gewerblich gezüchtet; auch in der biomedizinischen Forschung am Hund dienen sie oft als Versuchstiere.
Q 09Mit wessen Heer sollen weiße Hubertushunde 1066 nach England gelangt sein?
Wilhelm der Eroberer
Die Zucht dieser Hunde geht bis ins 9. Jahrhundert auf Mönche eines dem heiligen Hubertus geweihten Klosters in den Ardennen zurück.
Q 10Wie groß ist ein Beagle laut FCI-Standard am Widerrist?
33 bis 40 cm
Der Standard beschreibt die Rasse als robust und kompakt, ohne dabei grob zu wirken; die kurzen Beine sind kräftig und muskulös.
Q 11Welcher Gruppe ordnen die Zuchtverbände AKC und KC den Beagle zu?
Hound group
Bei der FCI steht die Rasse dagegen in Gruppe 6, bei den Lauf- und Schweißhunden.
Q 12Wie wurden Beagles früher scherzhaft genannt, weil man sie auch zu Fuß führen konnte?
Treibhunde der armen Leute
Ein Pferd war für die Beagle-Meute nicht nötig, während die Fuchsjagd mit größeren Laufhunden fast immer beritten stattfand.
Q 13Welche Augenfarbe schreibt der Rassestandard dem Beagle vor?
Dunkel- oder haselnussbraun
Q 21An welchem Tag erschien Snoopy erstmals in einem Comic?
4. Oktober 1950
Die Figur geht auf Zeichnungen zurück, die von einem Hund namens Spike inspiriert waren, den Schulz in seiner Kindheit besaß.
Q 22In welchem Jahr erkannte der Britische Kennel Club den Beagle als Rasse an?
1890
Schon lange vorher war der Begriff „beagling“ für die Hundejagd in einer Meute geprägt worden.
Q 23Wie wollte Schulz seinen Comic-Hund ursprünglich nennen?
Sniffy
Der Name war schon an einen Hund in einem anderen Comic vergeben; den schließlich gewählten Namen hatte einst die Mutter des Zeichners vorgeschlagen.
Die ziemlich großen Augen sollen einen sanften, gewinnenden Ausdruck zeigen; das Gebiss ist ein vollständiges Scherengebiss.
Q 14In welcher französischen Region wird der Ursprung des Beagles teilweise vermutet?
Normandie
Von dort sollen weiße Hubertushunde im Jahr 1066 mit dem normannischen Heer nach England gelangt sein.
Q 15In wessen Haushaltsbüchern tauchten 1515 erstmals Buchungen an den „Keper of the Begles“ auf?
Heinrich VIII.
Ein Jahrhundert später beschrieb Gervase Markham einen „little Beagle“, der in der Satteltasche des Jägers Platz fand.
Q 16Welches Tier ist für einen Beagle zu schwer, sodass er es nicht apportieren kann?
Hase
Ein Kaninchen trägt der Beagle dagegen auch über weite Strecken dem Jäger zu; zudem ist er wasserfreudig und an Federwild heranzuführen.
Q 17Was bedeutet der französische Begriff „begueule“, von dem „Beagle“ abgeleitet sein könnte?
Geöffnete Kehle
Auch das französische „beugler“ (brüllen), ein altdeutsches „begele“ (schelten) und das alte Wort „beag“ (klein) gelten als mögliche Ursprünge.
Q 18Welche Hound-Farbe ist beim Beagle laut Standard nicht zulässig?
Leber
Das kurze, anliegende Fell gilt als wetterfest; häufig sind zweifarbige Hunde in Braun-Weiß oder dreifarbige in Schwarz, Braun und Weiß.
Q 19In welche FCI-Gruppe wird der Beagle eingeordnet?
6
Innerhalb dieser Gruppe steht die Rasse in Sektion 1.3 und führt den Standard mit der Nummer 161.
Q 20Was erhalten die Beagles einer Meute am Ende einer Schleppjagd als Belohnung?
Rinderpansen
Diese Belohnung für die geleistete Arbeit trägt in der Jägersprache den französischen Namen „Curée“.
Q 24Seit welchem Jahr setzt der US-Zoll sogenannte „Beagle-Brigades“ zur Suche nach Lebensmitteln ein?
1984
Die Hunde spüren illegal eingeführte Lebensmittel, Pflanzen- und Tierteile an Grenzübergängen, Häfen und Flughäfen auf; 2001 waren 60 Einheiten aktiv.
Q 25Welche Mindestreviergröße macht die Brackierjagd mit Beagles in Deutschland so selten?
1000 Hektar
Dank seines Spurlauts und Finderwillens eignet sich der Beagle hierzulande dennoch hervorragend für die Stöberjagd.
Q 26Welche Vorfahren des Beagles trugen schwarze und braune Tupfer und Platten auf weißem Grund?
Southern Hounds
Diese mittelgroßen, gescheckten Hunde galten als langsam und schwer, beeindruckten die Briten aber mit ihren jagdlichen Qualitäten.
Q 27Welche Erbkrankheit des Beagles verhindert die Umwandlung von Glucose in Glycogen?
Lafora-Krankheit
Der Genschaden wird autosomal rezessiv vererbt und kommt auch beim Menschen und bei anderen Hunderassen vor.
Q 28Wie viele Beagle-Meuten für die Schleppjagd gab es 2018 in Deutschland?
Fünf
Bei der Schleppjagd wird die Fährte mit einem künstlichen Köder gelegt; die Hunde geben das Tempo vor, Reiter folgen ihnen durch unebenes Gelände.
Q 29Seit wann lässt sich die Glucose-Stoffwechselkrankheit des Beagles per Gentest nachweisen?
2017
Im Beagle Club Deutschland ist dieser Test seit 2018 für alle Zuchthunde Pflicht, um eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern.