Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Hurrikane, Taifune und Zyklone sind ein und dasselbe Phänomen: tropische Wirbelstürme, die je nach Entstehungsgebiet unterschiedliche Namen tragen. Sie beziehen ihre Energie aus warmem Meerwasser und erreichen Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h. Dieses Quiz fragt nach Entstehung und Aufbau der Stürme, nach den sieben Verbreitungsgebieten, nach Rekordhaltern wie Taifun Tip und Hurrikan John sowie nach der atlantischen Hurrikansaison. Von Grundlagen bis zu Details für Wetterkenner.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Wie heißt die windfreie, wolkenarme Zone im Zentrum eines Hurrikans?
Auge
Sein Durchzug wurde früher oft mit dem Ende des Sturms verwechselt – mit fatalen Folgen für Menschen, die ins Freie gingen.
Q 02Wie heißen tropische Wirbelstürme in Ost- und Südostasien?
Taifune
Betroffen sind oft China, Japan, Südkorea, Hongkong, die Philippinen, Taiwan und Vietnam.
Q 03Mit welcher Skala werden Hurrikane in verschiedene Stärken eingestuft?
Saffir-Simpson-Skala
Offiziell gilt sie nur für den Atlantik und den Nordpazifik östlich der Datumsgrenze.
Q 04Wie werden tropische Wirbelstürme im Indischen Ozean bezeichnet?
Zyklone
Dieselbe Bezeichnung gilt auch im südlichen Pazifik westlich von 160° Ost.
Q 05Welche Kraft lässt tropische Wirbelstürme zyklonal rotieren?
Corioliskraft
Diese Kraft der Erdrotation fehlt am Äquator fast ganz, weshalb dort kaum Wirbelstürme entstehen.
Q 06Welcher Windstärke auf der Beaufortskala entspricht ein Orkan?
12
Das entspricht mehr als 64 Knoten oder 118 km/h – ab diesem Wert tragen tropische Wirbelstürme regionale Namen.
Q 07Warum schwächt sich ein tropischer Wirbelsturm über Land ab?
Der Nachschub an feuchtwarmer Luft fehlt
Zusätzlich bremst die erhöhte Reibung der Landoberfläche den Sturm.
Q 08In welche Richtung drehen sich tropische Wirbelstürme auf der Nordhalbkugel?
entgegen dem Uhrzeigersinn
Diese Rotation erzeugt auch die typischen, spiralförmig angeordneten Wolkenbänder der Stürme.
Q 09Wie heißt der Wolkenring um das Zentrum eines Hurrikans mit den höchsten Windgeschwindigkeiten?
Eyewall
In starken Hurrikanen können sich mehrere dieser Ringe bilden; ein äußerer kann den inneren ersetzen.
Q 10Wie nennt man hurrikanähnliche Stürme über dem Mittelmeer?
Medicane
Das Kunstwort kombiniert die englischen Ausdrücke Mediterranean Sea und Hurricane.
Q 11Mit welcher Geschwindigkeit zieht ein tropischer Wirbelsturm üblicherweise voran?
15–30 km/h
Die Windgeschwindigkeit im Sturm selbst kann dagegen über 300 km/h erreichen.
Q 12Wie warm muss das Meerwasser nach bisheriger Lehrmeinung für einen Wirbelsturm mindestens sein?
26 °C
Diese Temperatur muss bis in 50 m Tiefe herrschen; bei kalter Höhenluft reichen manchmal schon 20 bis 24 Grad.
Q 13In welchem heutigen Land forderte der Zyklon von 1970 rund 300.000 Todesopfer?
Bangladesch
Das Gebiet hieß damals Ostpakistan; kein anderer tropischer Wirbelsturm forderte je mehr Menschenleben.
Q 21Ab welcher Breite reicht die ablenkende Kraft der Erdrotation für einen Wirbelsturm aus?
5 Grad
Deshalb ist das Äquatorgebiet selbst als Entstehungszone nahezu ausgeschlossen.
Q 22Wo bilden sich die besonders intensiven Kapverdischen Hurrikane?
Küste Westafrikas
Nur selten entwickeln sich Atlantik-Hurrikane zu außertropischen Systemen, die wie Gordon den Westen Europas erreichen.
Q 23Welche kalten Meeresströmungen verhindern Wirbelstürme im Südatlantik und Südostpazifik?
Benguela- und Humboldtstrom
Über dem Südatlantik kommen außerdem oft starke und damit ungünstige Höhenwinde hinzu.
Q 14Welches Becken ist mit einem Drittel aller tropischen Wirbelstürme weltweit das aktivste?
Nordwestpazifik
Zahlreiche Inseln Ozeaniens sowie Teile Indonesiens liegen ebenfalls im Einflussbereich dieses Beckens.
Q 15In welchem Land gelangen weltweit die meisten tropischen Wirbelstürme an Land?
China
An zweiter Stelle liegen die Philippinen mit 6 bis 7 tropischen Stürmen jährlich.
Q 16Zwischen welchen Breitengraden entstehen die meisten tropischen Wirbelstürme?
5° und 30°
Die innertropische Konvergenzzone unterstützt die Entstehung, weil dort die Passatwinde aufeinanderstoßen.
Q 17Wie viele Stürme bilden sich im Nordatlantik durchschnittlich pro Jahr?
etwa zehn
Die Spanne reicht von einem einzigen bis zu mehr als zwanzig Stürmen in einer Saison.
Q 18Welches Seegebiet des Nordindiks hat fünf- bis sechsmal mehr Stürme als das Arabische Meer?
Golf von Bengalen
Die Saison hat dort zwei Höhepunkte: vor dem Einsetzen des Monsuns und direkt danach.
Q 19Welcher Sturm hält mit 870 Hektopascal Kerndruck und 2.200 km Durchmesser den Rekord?
Taifun Tip
Der Rekordsturm tobte 1979; die Oberflächenreibung verhindert, dass sich Stürme unbegrenzt intensivieren.
Q 20Welche Energie treibt einen tropischen Wirbelsturm hauptsächlich an?
Kondensationsenthalpie
Die Energie wird dem Ozean beim Verdunsten langsam entzogen und beim Kondensieren schnell wieder freigesetzt.
Q 24Ab welcher Windgeschwindigkeit gilt ein System als Tropensturm und bekommt einen Namen?
17 m/s
Die Namensvergabe erfolgt also deutlich unterhalb der Orkanstärke von mehr als 64 Knoten.
Q 25Welches Drucksystem lenkt Hurrikane langfristig eher zur Atlantik- oder zur Golfküste?
Azorenhoch
Als es zwischen 3400 und 1000 BP weiter südwestlich lag, erreichten 3- bis 5-mal mehr Hurrikane die Golfküste.
Q 26Welchen Namen tragen tropische Wirbelstürme an der australischen Westküste?
Willy-Willy
Im Indischen Ozean treten die Stürme beiderseits des Äquators auf, etwa auch bei Mauritius, La Réunion und Madagaskar.
Q 27Wann hat die Wirbelsturmsaison im nördlichen Indischen Ozean ihre beiden Höhepunkte?
April/Mai und Oktober/November
Die Pausen dazwischen erklärt der Monsun, der die Sturmbildung unterdrückt.
Q 28Welcher Hurrikan erreichte 2005 als tropisches System die Iberische Halbinsel?
Vince
Aus den letzten zweihundert Jahren ist sonst nur ein weiterer solcher Fall bekannt, ein Sturm aus dem Jahr 1842.
Q 29Zwischen welchen Orten Western Australias treffen die meisten Wirbelstürme auf Land?
Exmouth und Broome
Die Stürme des südöstlichen Indischen Ozeans wirken sich vor allem auf Australien und Indonesien aus.
Q 30Welche Kennung erhielt das Mittelmeertief, das die NOAA 2011 als Tropischen Sturm einstufte?
01M
Einen konventionellen Namen bekam es nicht, weil die Zuständigkeiten für das Mittelmeer ungeklärt sind.