Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Die Orange – nördlich des Mains auch Apfelsine – ist die meistangebaute Zitrusfrucht der Welt. Sie stammt aus China oder Südostasien und kam erst im 15. Jahrhundert nach Europa. Dieses Quiz fragt nach Botanik, Namensherkunft, Sorten und Inhaltsstoffen: Warum bleiben manche Orangen grün? Woher kommt das Wort „Apfelsine“? Was macht eine Navelorange aus? Von leichten Einstiegsfragen bis zu Expertenwissen über Chromosomen und EU-Vermarktungsnormen ist alles dabei.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Welche Zitrusfrucht wird weltweit am häufigsten angebaut?
Süßorange
Allein 2024 wurden nach FAO-Angaben mehr als 67 Millionen Tonnen Orangen geerntet.
Q 02Was gab der Farbe Orange ihren Namen?
die Frucht
Im Neugriechischen wird die süße portokali ebenso von der bitteren nerantsi unterschieden wie im Arabischen.
Q 03Welche Farbe haben die Kronblätter der Orangenblüte?
weiß
Die fünf Kronblätter sind frei, die vier oder fünf Kelchblätter dagegen miteinander verwachsen.
Q 04Was bedeutet der Name „Apfelsine“ wörtlich?
chinesischer Apfel
Das Niederländische kennt dieselbe Bildung: sinaasappel heißt wörtlich „Chinas Apfel“.
Q 05Aus der Kreuzung von Mandarine und welcher Frucht ist die Orange entstanden?
Pampelmuse
Die Kreuzung fand in China oder Südostasien statt; aus denselben Elternarten ging auch die Bitterorange hervor.
Q 06Wie hoch werden Orangenbäume höchstens?
10 Meter
Orangenbäume sind immergrün und bilden eine runde, regelmäßig verzweigte Krone.
Q 07Zu welcher Pflanzenfamilie gehört die Orange?
Rautengewächse
Der gültige botanische Name lautet Citrus × sinensis; das Kreuz zeigt an, dass es sich um eine Hybride handelt.
Q 08In welchem Jahrhundert wurde die süße Orange nach Europa eingeführt?
15. Jahrhundert
Die Bitterorange war deutlich früher da: Sie erreichte spätestens im 11. Jahrhundert Italien.
Q 09Mit welchem Gas werden grüne Orangen vor dem Verkauf entgrünt?
Ethylen
Das Gas zerstört das Chlorophyll in der Schale; die damit verbundenen Qualitätseinbußen nimmt der Handel für die bessere Vermarktung in Kauf.
Q 10Worauf können Orangenbäume bei der Fruchtbildung verzichten?
Fremdbefruchtung
Diese Eigenschaft teilt die Orange mit vielen anderen Zitrusfrüchten; jede Frucht enthält trotzdem viele Samen.
Q 11Aus wie vielen Segmenten besteht eine Orange meist?
10 bis 13
Die Segmente sind mit Saftschläuchen gefüllt, die meist orange, gelegentlich auch gelb bis rot gefärbt sind.
Q 12Von welchem Ländernamen leitet sich das heutige arabische Wort für die Orange ab?
Portugal
Das ältere arabische Wort nārandsch bezeichnet heute nur noch die Bitterorange.
Q 13Wer beschrieb die Orange 1793 erstmals unter dem Namen Citrus aurantium?
Carl von Linné
Die Erstbeschreibung erschien im zweiten Band der „Species Plantarum“ auf den Seiten 782 und 783.
Q 21Wie viele Kilokalorien liefern 100 Gramm Orange?
52
Dieselbe Menge deckt 74 % des Tagesbedarfs an Vitamin C; andere Mikronährstoffe sind kaum enthalten.
Q 22Wo soll der ursprünglich nach Europa eingeführte Orangenbaum noch Jahrhunderte gestanden haben?
Lissabon
Diese Erzählung erklärt womöglich, warum die süße Orange in etlichen Sprachen nach einem Land benannt ist.
Q 23Wie heißt die weiße innere Schicht der Orangenschale?
Albedo
Die äußere Schicht, das Flavedo, ist im reifen Zustand orange oder grün und enthält zahlreiche Öldrüsen.
In welcher Stadt sah Vasco da Gama 1498 besonders gute Orangen?
Q 14In welchen Monaten blüht die Orange in Europa?
Februar bis Juni
In China ist die Blütezeit kürzer und fällt in die Monate April und Mai.
Q 15Unter welchen Bedingungen bleiben Orangen während der Reifung grün?
tropisch-warme Nächte und hohe Luftfeuchtigkeit
Die orange Farbe ist deshalb kein Reifemerkmal, auch wenn viele Verbraucher grüne Früchte für unreif halten.
Q 16Auf ein Wort welcher Sprachfamilie geht der Name „Orange“ letztlich zurück?
dravidisch
Der Weg führte über Sanskrit, Persisch, Arabisch und Spanisch, wo das Wort noch mit n- beginnt: naranja.
Q 17Wo hieß die Orange bis Mitte des 20. Jahrhunderts „Apfelsine“?
nördlich des Mains
Inzwischen setzt sich die Leitform „Orange“ zunehmend durch, vermutlich weil sie feiner klingt.
Q 18Wie lang können die Dornen an jungen Orangenzweigen werden?
8 cm
Die jungen Zweige sind kantig, die Dornen dünn, biegsam und eher stumpf.
Q 19In welchen Monaten reifen die Orangen in China?
September bis Dezember
In Europa zieht sich die Ernte von August mit Frühsorten aus Sevilla bis in den Mai hinein.
Q 20Welcher Anteil der Schale darf nach der EU-Norm bei Orangen höchstens hellgrün sein?
ein Fünftel
Die EU-Vermarktungsnorm verlangt außerdem, dass die Färbung der Orangen sortentypisch sein muss.
Mombasa
Bessere Sorten gelangten nach der Entdeckung des Seewegs nach Indien nach Europa; ab etwa 1500 stieg die Qualität erheblich.
Q 25Wie viele Staubblätter besitzt eine Orangenblüte?
20 bis 25
Die Staubfäden sind an ihrer Basis zu mehreren Gruppen verwachsen; die duftenden Blüten sind zwittrig oder rein männlich.
Q 26Was zeichnet die zentrale Achse einer Orangenfrucht im Unterschied zur Bitterorange aus?
nicht hohl
Schale und Segmente der Orange sind miteinander verwachsen, weshalb sie sich schwerer schälen lässt als andere Zitrusfrüchte.
Q 27Von welcher Insel stammt die Spätsorte „Tardivo di Sanvito“?
Sardinien
Mit dieser Sorte endet die europäische Orangenernte im Mai; begonnen hat sie im August mit Frühsorten aus Sevilla.
Q 28Welchen Mindestsaftgehalt müssen Orangen je nach Sorte in der EU aufweisen?
30 % bis 45 %
In Anbaugebieten mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit darf die Schale auch stärker grün gefärbt bleiben.
Q 29Was enthält ein Saft, den der Hersteller riha als „Apfelsinensaft“ bezeichnet?
Fruchtfleisch
riha ist ein großer norddeutscher Fruchtsafthersteller und nutzt die Bezeichnung nach eigenen Angaben ganz bewusst.
Q 30Wie lautet die Chromosomengrundzahl der Orange?
n = 9
Neben diploiden Formen kommen bei der Orange auch polyploide Formen vor.