Mit KI aus unserem englischen Quiz auf Deutsch erstellt; die Quellen verweisen auf die deutsche Wikipedia.
Pommes, Fritten, French Fries oder Chips – frittierte Kartoffelstäbchen haben viele Namen und eine umstrittene Herkunft. Ursprünglich in Belgien verbreitet, gehören sie heute weltweit zu Imbiss und Beilage, von Moules-frites bis Fish and Chips. Dieses Quiz fragt nach Bezeichnungen und Regionen, nach der Geschichte von 1781 bis zu den Freedom Fries, nach der richtigen Zubereitung in zwei Frittiergängen, nach Fettgehalt und Acrylamid – und nach der kanadischen Poutine mit Käsebruch und Bratensauce.
Alle 30 Fragen mit Antworten und Erklärungen. Quiz spielen
Q 01Womit werden „Pommes rot-weiß“ serviert?
Ketchup und Mayonnaise
Am Niederrhein und in den Niederlanden gibt es zusätzlich die „Fritten spezial“ mit einer weiteren Zutat obendrauf.
Q 02In welchem Land waren Pommes frites ursprünglich verbreitet?
Belgien
Heute gibt es die frittierten Kartoffelstäbchen weltweit als Beilage und Imbiss; in Deutschland heißen sie umgangssprachlich Pommes oder Fritten.
Q 03Welcher Ausdruck ersetzte 2003 in manchen US-Kreisen die Bezeichnung „French Fries“?
Freedom Fries
In Nordamerika werden seit dem Ersten Weltkrieg alle in tiefem Fett gebackenen Kartoffeln als French Fries bezeichnet.
Q 04Welche Nation hat den weltweit höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Pommes frites?
Belgier
Die Fritten werden dort zweimal frittiert, bis sie „singen“, und mit einer großen Auswahl an Saucen serviert.
Q 05Womit werden Pommes frites beim Gericht Moules-frites serviert?
Miesmuscheln
Das Gericht ist im belgischen Raum und in Nordfrankreich verbreitet; in Großbritannien ist Fish and Chips das Pendant mit paniertem Fisch.
Q 06Aus welcher Region stammt die Bezeichnung „Pommes Schranke“?
Ruhrgebiet
Der Name spielt auf das rot-weiße Farbmuster von Bahnschranken an.
Q 07In welcher Region hält sich die Bezeichnung „Fritten“ als gebräuchliche Form?
Rheinland
Auch im Sieger- und Sauerland, im Saarland und in Luxemburg sagt man Fritten – vermutlich wegen der Nähe zum belgischen Sprachraum.
Q 08Nach welchem Krieg wurden Pommes frites in den USA bekannt?
Erster Weltkrieg
Heimkehrende US-Soldaten hatten sie in Europa von französischsprechenden belgischen Truppenmitgliedern kennengelernt – daher der Name French Fries.
Q 09Wie hoch ist der Fettanteil richtig zubereiteter Pommes frites?
10 bis 15 Prozent
Wird zu niedrig temperiertes Fett verwendet, steigt der Fettgehalt; McDonald’s gab 2013 genau 15 Prozent an, der größte Konkurrent 16 Prozent.
Q 10Welche Zutat macht aus Pommes rot-weiß die „Fritten spezial“?
Rohe Zwiebelstückchen
Die Variante ist am Niederrhein und in den Niederlanden verbreitet.
Q 11In welchem Fett werden belgische Fritten traditionell zweimal frittiert?
Rinderfett
Genauer ist Rindernierenfett üblich; anderswo wird meist Pflanzenöl verwendet.
Q 12Wie werden Pommesbrötchen in Hessen genannt?
Hippiebrötchen
Pommes frites lassen sich auch in Brötchen oder Toastbrot servieren – eine Form, die in Großbritannien einen eigenen Namen hat.
Q 13Wie heißen Pommes frites in den nördlichen Niederlanden meist?
patat
Das Wort geht auf eine alte Bezeichnung für die Kartoffel zurück; die Grenze verläuft nördlich der großen Ströme.
Q 21Wo liegt der Ursprung des Kartoffelfrittierens vermutlich?
Jahrmärkte des 18. Jahrhunderts
In Deutschland gelten Pommes frites heute als eher einfache Beilage zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Bratwurst.
Q 22Seit welchem Jahrzehnt sind in Großbritannien die dickeren frittierten Chips bekannt?
1860er Jahre
Im britischen Englisch heißen nur die langen dünnen Stäbchen French fries; die dicken Chips werden meist bei Fish and Chips serviert.
Q 23Wie breit sind die Kartoffelstreifen der Pommes Pont-Neuf etwa?
10 Millimeter
Q 14Welches Unternehmen zählt zu den größten Pommes-frites-Herstellern der Welt?
McCain Foods
Ebenfalls ganz vorn liegen Simplot und Lamb Weston; Großanlagen schaffen bis zu 25 t Fertigprodukt pro Stunde.
Q 15Wie heißt in Großbritannien ein mit Pommes frites belegtes Brötchen oder Toastbrot?
Chip butty
In Oberschwaben und der Schweiz gilt dagegen „Schnipo“ – paniertes Schweinsschnitzel mit Pommes frites – als Klassiker.
Q 16Wer ließ bereits 1802 im Weißen Haus knusprig frittierte Kartoffeln servieren?
Thomas Jefferson
Das Gericht hieß „Pommes de terre frites à cru, en petites tranches“ – die Bezeichnung French Fries kam erst mehr als ein Jahrhundert später auf.
Q 17Wie nennt man Pommes frites in Flandern, Limburg und Noord-Brabant eher?
friet
Im Süden ist das nördliche Wort noch als allgemeine Bezeichnung für Kartoffeln bekannt, deshalb braucht es dort einen anderen Namen.
Q 18Bei welcher Temperatur erfolgt der zweite Frittiergang bei Pommes frites?
190 bis 200 °C
Der erste Durchgang läuft bei etwa 140 bis 180 °C, bis die Stäbchen blassgelb sind; der zweite liegt nahe dem Rauchpunkt.
Q 19Wofür stand „pommes de terres frites“ in historischen Rezepten meist?
Kartoffelscheiben
Mitunter waren sogar Bällchen aus Kartoffelpüree gemeint, die nicht frittiert, sondern einfach in Fett gebraten wurden – schlichte Bratkartoffeln also.
Q 20Welche Kette führte 2013 fettreduzierte Pommes frites mit nur etwa 3 bis 9 Prozent Fett ein?
Burger King
Produziert wurden sie von McCain; wegen des höheren Preises setzten sie sich nicht durch. Der Trick war ein Ausbackteig, der weniger Fett aufnimmt.
Die Zubereitungsart stammt ursprünglich aus Frankreich; regional heißen diese dicken Stäbchen auch Pont-Neuf-Kartoffeln.
Q 24Woraus besteht die belgische Sauce andalouse?
Mayonnaise und Tomatenmark
Belgische Imbissstände bieten meist eine Vielzahl von Saucen an, darunter Sauce samourai, Tartarensauce, Cocktailsauce und Pickles.
Q 25Welche Kartoffelsorte eignet sich für die industrielle Herstellung von Pommes frites?
Bintje
Bevorzugt werden längliche Sorten mit etwas gelber Farbe und hohem Stärkegehalt, etwa auch Agria, Granola und Ditta.
Q 26Seit wann werden Pommes frites laut einem umstrittenen Dokument von 1781 zubereitet?
1680
Die Echtheit des Dokuments ist umstritten, zumal Kartoffeln für das Umland der Maas erst seit 1709 belegt sind.
Q 27Welcher Ernährungshistoriker äußerte sich 2016 im Deutschlandfunk zur Herkunft der Fritten?
Pierre Leclercq
Ein Teil des Herkunftsproblems liegt seiner Ansicht nach im schwankenden Verständnis des Begriffs im 18. und 19. Jahrhundert.
Q 28Welcher Stoff aus der Maillard-Reaktion beim Frittieren steht im Verdacht, krebsauslösend zu sein?
Acrylamid
Gesundheitsbehörden empfehlen vorbeugend einen Richtwert von maximal 175 °C; in Nordrhein-Westfalen ist er für Gaststätten und Kantinen sogar als Grenze vorgeschrieben.
Q 29Wie heißt in der Schweiz der Klassiker aus paniertem Schweinsschnitzel mit Pommes frites?
Schnipo
In Deutschland gelten Pommes frites als eher einfache Beilage zu gegrilltem Fleisch, Fisch und Bratwurst.
Q 30Womit werden Kartoffeln bei der industriellen Pommes-Herstellung in Stäbchen geschnitten?
Wasserstrahlen
Industrieanlagen zur Herstellung von Pommes frites schaffen bis zu 25 t Fertigprodukt pro Stunde.